Studie: Esst wie die Bauern im 19. Jahrhundert!

Chia-Samen, Goji-Beere und Co.: Viele Verbraucher greifen für eine gesunde Ernährung auf teures Superfood zurück. Eine neue Studie kommt Berichten zufolge zu einem anderen Ergebnis: Demnach sei eine simple Ernährung ähnlich der Bauern des 19. Jahrhunderts empfehlenswert.

Einer neuen Studie zufolge muss es offenbar kein Superfood sein. (Bild-Copyright: roberthardin_/Michael/ddp Images)

Superfood ist seit Jahren in aller Munde. Doch für eine gesunde Ernährung müssen es offenbar nicht immer die teuren Exoten sein. Wie die “Daily Mail” berichtet, sind Forscher der Universität von Leicester zu dem Ergebnis gekommen, dass das Essverhalten der Bauern des 19. Jahrhunderts möglicherweise das Beste sei.

Konkret hieße das: Gesunde Lebensmittel wie frisches Gemüse aus der Region, Kartoffeln, Fisch und ein bisschen Fleisch seien ein gutes Rezept, um gesund zu bleiben.

Diese Diät-Lügen sollte man kennen.

Für die Studie war das Essverhalten der Bevölkerung im 19. Jahrhundert untersucht worden. Auf die heutige Zeit übertragen, könne man die einfache Ernährung der Bauern am besten mit der mediterranen Ernährung vergleichen, wie es weiter in dem Bericht heißt. Diese gilt als besonders gesund und kann Experten zufolge das Risiko reduzieren, Krankheiten wie Diabetes Typ 2 oder Bluthochdruck zu bekommen.

“Wenn man in einen Supermarkt geht, findet man noch immer preisgünstiges Gemüse, sodass die Leute sich noch immer so ernähren können. Ich denke, das Problem heutzutage ist, dass die Menschen so viel Auswahl haben”, so Dr. Peter Greaves, der Leiter der Studie.

Video: Die Hand als Ratgeber zur gesunden Ernährung