Studie: Betriebliche Weiterbildung erreicht Rekordniveau

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KÖLN (dpa-AFX) - Die Unternehmen in Deutschland geben nach einer aktuellen Studie immer mehr Geld für die betriebliche Weiterbildung aus. Seit 2016 seien die jährlichen Ausgaben der Firmen für die Weiterbildung der Beschäftigten - etwa durch IT-Fortbildung, Sprachkurse oder Führungscoaching - um 16 Prozent auf mehr als 1200 Euro je Mitarbeiter gestiegen, berichtete das arbeitgebernahe Institut der deutschen Wirtschaft (IW) am Mittwoch in seiner Weiterbildungserhebung.

Das gesamtwirtschaftliche Investitionsvolumen für Weiterbildung stieg der Studie zufolge sogar um 23 Prozent auf 41,3 Milliarden Euro. Die betriebliche Weiterbildung habe damit Rekordniveau erreicht.

In neun von zehn Fällen findet die Weiterbildung laut IW während der bezahlten Arbeitszeit statt. Dafür räumten die Unternehmen den Beschäftigten zuletzt durchschnittlich gut 18 Stunden pro Jahr und Mitarbeiter ein - eine Stunden mehr als drei Jahre zuvor.

Ein wichtiger Treiber für die Weiterbildung ist nach wie vor die Digitalisierung. Digitalisierte Unternehmen investieren der Studie zufolge deutlich mehr Zeit und Geld in die Weiterbildung ihrer Mitarbeiter als andere Firmen.