Studentin zieht sich in Präsentation aus – sie hat einen guten Grund

Jessica Ruhstorfer
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Studentin zieht sich in Präsentation aus – sie hat einen guten Grund

* Studentin Letitia Chai wurde von ihrer Dozentin fur ihre Kleidung kritisiert.
  • Studentin Letitia Chai wurde von ihrer Dozentin für ihre Kleidung kritisiert.
  • Also zog sie sich während der Präsentation ihrer Abschlussarbeit aus.
  • Im Video oben seht ihr ihren Auftritt.

Letitia Chai hat sich für eine eher ungewöhnliche Art der Präsentation ihrer Abschlussarbeit entschieden: Sie zog sich währenddessen bis auf ihre Unterwäsche aus.

Die Studentin der Cornell University New York hatte allerdings einen guten Grund für ihren Striptease. Wenige Tage zuvor fühlte sich Chai von einer Dozentin verletzt, als diese ihr “offenherziges” Outfit während einer Probepräsentation kritisierte. Chai trug ein hellblaues, langärmliges Hemd und kurze Jeansshorts, als sie ihre Arbeit das erste Mal vorstellte.

In einem Facebook-Post erklärt Chai über den Vorfall: 

“Als ich aufstand, um mit meiner Präsentation anzufangen, fragte mich meine Dozentin: ‘Wäre das wirklich, was du dir dazu anziehen würdest?’ Sie, eine weiße Frau, sagte dann weiter: ‘Deine Shorts sind zu kurz.’”

Freizügige Kleidung würde vom Thema ablenken

Die Dozentin habe ihr erklärt, dass ihre freizügige Kleidung die Blicke der Männer auf sich ziehen und so von ihrem Thema ablenken würde. Chai würde mit ihrer Wahl eine klare Aussage machen.

Zwei Studenten hätten die Amerikanerin zwar verteidigt, aber ein Austauschstudent habe der Dozentin zugestimmt.

► Es sei ihre moralische Pflicht, sich konservativ zu kleiden und auf ihr Publikum Rücksicht zu nehmen.

Chai war außer sich vor Wut und entschied, als Konsequenz bei der offiziellen Präsentation ihrer Abschlussarbeit eine wichtige Änderung vorzunehmen. Bevor sie zu ihrem eigentlichen Thema kam, erklärte sie, dass sie es satt habe, dass sie und ihr Umfeld regelmäßig für ihr Äußeres kritisiert würden. Chai wolle nicht mehr auf Äußerlichkeiten reduziert werden.

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