Streit zwischen Stevie Nicks und Lindsey Buckingham geht in die nächste Runde

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Noch im Jahr 2018 standen Stevie Nicks und Lindsey Buckingham bei der Verleihung der Grammys Arm in Arm auf der Bühne. (Bild: 2018 Lester Cohen/Getty Images for NARAS)
Noch im Jahr 2018 standen Stevie Nicks und Lindsey Buckingham bei der Verleihung der Grammys Arm in Arm auf der Bühne. (Bild: 2018 Lester Cohen/Getty Images for NARAS)

Nachdem Lindsey Buckingham seiner ehemaligen "Fleetwood Mac"-Kollegin Stevie Nicks vorgeworfen hat, ihn zum Bandausstieg gezwungen zu haben, schießt die Sängerin nun zurück.

Von außen betrachtet trennte Fleetwood Mac ("Rumours") Mitte der 70er-Jahre mehr, als dass sie irgendetwas miteinander verband. Über die Jahre raufte die Band sich immer wieder mal mehr, mal weniger zusammen: Auf ihrer "On with the Show"-Tour 2014/15 traten sogar alle fünf wieder gemeinsam auf. Doch der Friede hielt nicht lange: 2018 gab es Streitigkeiten um Details einer weiteren Tour, in deren Folge Lindsey Buckingham die Band verließ beziehungsweise verlassen musste.

Nun scheint Buckingham die nächste Runde im ewigen Streit eröffnet zu haben: In einem Interview mit dem "Rolling Stone" erklärte der 71-Jährige vor wenigen Tagen, Stevie Nicks sei der Grund, aus dem er Fleetwood Mac vor drei Jahren verlassen habe. Er habe darum gebeten, die Tour zu verschieben, um sein Solo-Projekt promoten zu können, doch Nicks habe sich geweigert und ihm ein Ultimatum gestellt. Der Rest der Band habe sich nicht getraut, sich der Sängerin entgegenzustellen. Um diese Behauptung zu verdeutlichen, wagte Buckingham einen wenig schmeichelhaften Vergleich: "Und so wurde es ein bisschen wie bei Trump und den Republikanern."

Nach Lindsey Buckinghams Vorwürfen schießt Stevie Nicks nun zurück. (Bild: 2019 FilmMagic/Dia Dipasupil/Getty Imagesg)
Nach Lindsey Buckinghams Vorwürfen schießt Stevie Nicks nun zurück. (Bild: 2019 FilmMagic/Dia Dipasupil/Getty Imagesg)

"Ich habe nicht verlangt, dass er gefeuert wird"

Mit Donald Trump verglichen zu werden, schien Stevie Nicks allerdings nicht sonderlich zu begeistern. So folgte die Antwort der 73-Jährigen prompt. In einem Statement an den "Rolling Stone" erklärte sie: "Es ist bedauerlich, dass Lindsey sich entschieden hat, eine revisionistische Geschichte dessen zu erzählen, was 2018 bei Fleetwood Mac passiert ist." Im Gegensatz zu Buckingham ziehe sie es vor, "keine schmutzige Wäsche zu waschen".

Es genüge zu sagen, "dass wir im Jahr 1968 beginnen und uns bis zum Jahr 2018 vorarbeiten könnten, mit einer Litanei von sehr präzisen Gründen, warum ich nicht mit ihm arbeiten werde". Zu den Vorwürfen, sie habe den Ausstieg des Gitarristen veranlasst, fand Nicks klare Worte: "Ich habe ihn nicht feuern lassen, ich habe nicht darum gebeten, dass er gefeuert wird, ich habe nicht verlangt, dass er gefeuert wird."

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