Streit um Archies Geburtsurkunde: Palast widerspricht Herzogin Meghan

(hub/spot)
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Prinz Harry (36) und Herzogin Meghan (39) sorgen fern ihrer neuen Heimat Kalifornien offenbar für Verwirrung.

Herzogin Meghan bei einem Auftritt in London. (Bild: imago images/i Images)
Herzogin Meghan bei einem Auftritt in London. (Bild: imago images/i Images)

Der Buckingham Palast bestreitet laut "The Telegraph" die Behauptung der Herzogin von Sussex, dass die Geburtsurkunde ihres Sohnes Archie (1) nachträglich geändert wurde, um dem "royalen Protokoll zu entsprechen". Dass in einem Statement der Sussexes dabei das Wort "diktiert" verwendet wurde, bezeichnete ein Palastinsider dem Bericht zufolge als "unglücklich".

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Angefangen hatte der Wirbel um die Geburtsurkunde mit einem Bericht der britischen Zeitung "The Sun", die eine angebliche Kopie des Original-Dokuments veröffentlichte. Dazu hieß es, dass die Vornamen der Herzogin, "Rachel Meghan", wenige Wochen nach Archies Geburt aus den Unterlagen gestrichen worden seien. Übrig blieben ihre Titel: "Ihre königliche Hoheit, die Herzogin von Sussex". Ein Sprecher Meghans erklärte dazu laut der US-Seite "Page Six": "Die Namensänderung in öffentlichen Dokumenten im Jahr 2019 wurde vom Palast diktiert, [...]. Dies wurde weder von der Herzogin noch vom Herzog von Sussex gefordert."

Warum wurde die Urkunde geändert?

Der royale Insider sagte dem "Telegraph" nun aber, dass es keine solche Anweisung gegeben habe. Die anonyme Quelle aus dem Palast geht davon aus, dass die neuen Mitarbeiter der Sussexes in den USA etwas missverstanden haben könnten. Das Statement der Herzogin werfe "mehr Fragen auf als es beantwortet", kritisiert der Mitarbeiter der Königsfamilie aber auch.

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"Mail Online" zitiert einen weiteren royalen Insider mit der Behauptung, die nachträgliche Änderung der Geburtsurkunde sei angeblich im Juni 2019 von Harry und Meghans damaligen Mitarbeitern selbst vorgenommen worden - "um die Übereinstimmung von Name und Titel der Herzogin mit anderen privaten Dokumenten sicherzustellen".

Harry und Meghans Sohn Archie kam am 6. Mai 2019 zur Welt, seine Geburt wurde am 17. Mai registriert. Die Namensänderung stammt angeblich von 5. Juni. "The Sun" hatte darüber spekuliert, warum es dazu gekommen war. Unter anderem wurde es als eine Hommage an Prinz Harrys verstorbene Mutter, Prinzessin Diana (1961-1997), gedeutet.

Diese hatte zu Lebzeiten die Anrede "Ihre königliche Hoheit, die Prinzessin von Wales" benutzt. Auch über einen möglichen Seitenhieb in Richtung britisches Königshaus wurde gemutmaßt. Der Herzog und die Herzogin von Sussex sind seit April 2020 keine arbeitenden Mitglieder der Königsfamilie mehr und leben im kalifornischen Montecito.

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