Sto SE & Co. KGaA: Konzernumsatz steigt in den ersten neun Monaten 2017 um 4,1 % auf 981,8 Mio. EUR

DGAP-News: Sto SE & Co. KGaA / Schlagwort(e): Quartals-/Zwischenmitteilung

17.11.2017 / 10:00
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P R E S S E I N F O R M A T I O N
der Sto SE & Co. KGaA, Stühlingen

 

  • Sto-Konzernumsatz steigt in den ersten neun Monaten 2017 um 4,1 % auf 981,8 Mio. EUR
  • Inlandsumsatz erhöht sich um 3,4 %, Auslandsvolumen um 4,7 %
  • EBIT und Nettoergebnis per September über Vorjahr
  • Zahl der Mitarbeiter gegenüber Vorjahresstichtag um 35 auf 5.368 Personen verringert
  • Prognose 2017 unverändert: Konzernumsatz nimmt voraussichtlich um 3 % auf rund 1.268 Mio. EUR und EBIT auf 80 Mio. EUR bis 90 Mio. EUR zu
 

Stühlingen, 17. November 2017 - Die Sto SE & Co. KGaA konnte im dritten Quartal 2017 die gute Entwicklung des ersten Halbjahres nur bedingt fortsetzen, weil sich die Wachstumsdynamik spürbar abschwächte. In den ersten neun Monaten nahm der Konzernumsatz um 38,7 Mio. EUR oder 4,1 % auf 981,8 Mio. EUR zu (Vorjahr: 943,1 Mio. EUR). Der Anstieg wurde überwiegend organisch erzielt: Bereinigt um Erstkonsolidierungseffekte in Höhe von 5,3 Mio. EUR, die aus der Einbeziehung der Hesselberg Bygg-Gruppe seit 1. Juli 2016 in den Sto-Konzern resultierten, und die per saldo negativen Währungsumrechnungseinflüsse von -2,1 Mio. EUR ergab sich gegenüber der Vorjahresperiode ein Plus von 3,8 %.

Im Inland erhöhte sich der Umsatz bis Ende September 2017 konzernweit um 3,4 % auf 432,0 Mio. EUR (Vorjahr: 417,9 Mio. EUR). Im Ausland wurde ein Zuwachs von 4,7 % auf 549,8 Mio. EUR verzeichnet (Vorjahr: 525,2 Mio. EUR). Damit vergrößerte sich der Auslandsanteil am Konzernvolumen im Neunmonatsvergleich leicht von 55,7 % auf 56,0 %.

Im Oktober 2017 lag die Geschäftsentwicklung im Sto-Konzern leicht über den Erwartungen.

Auf Basis der Umsatzentwicklung im bisherigen Jahresverlauf konnten sowohl das Konzernergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) als auch das Nettoergebnis im Vergleich zum entsprechenden 2016er Zeitraum klar verbessert werden. Dazu trug auch ein außerordentlicher Ertrag in den USA aus der Beendigung eines Gerichtsverfahrens im Zuge eines Vergleichs im dritten Quartal 2017 bei. Diesem positiven Einmaleffekt standen im Berichtszeitraum überproportional erhöhte Materialaufwendungen infolge des deutlichen Anstiegs der Rohstoff- und Beschaffungskosten seit Jahresbeginn gegenüber. Der Personalaufwand nahm dagegen nur geringfügig zu, insbesondere weil die Zahl der Mitarbeiter im Vergleich zum Vorjahresstichtag um 35 bzw. 0,7 % auf 5.368 Beschäftigte (Vorjahr: 5.403) verringert wurde. Im Inland reduzierte sich die Sto-Belegschaft Ende September 2017 auf 2.910 (Vorjahr: 2.942) Personen, im Ausland blieb die Zahl im Vorjahresvergleich nahezu stabil bei 2.458 Arbeitnehmern (Vorjahr: 2.461).

Die Investitionen in Sachanlagen und Immaterielle Vermögenswerte des Sto-Konzerns lagen bis Ende September 2017 bei 16,2 Mio. EUR (Vorjahr: 20,7 Mio. EUR). Zu den Schwerpunkten gehörten die Baumaßnahmen bei der Verotec GmbH in Lauingen, wo die Produktions-, Logistik- und Bürokapazitäten annähernd verdoppelt werden. Das Projekt wird noch 2017 abgeschlossen. Darüber hinaus wurden diverse Ersatz- und Erweiterungsinvestitionen in der Unternehmensgruppe vorgenommen.

Im Gesamtjahr 2017 rechnet der Sto-Konzern weiterhin mit einem Umsatzzuwachs von 3 % auf rund 1.268 Mio. EUR (2016: 1.230,7 Mio. EUR). Das operative Konzernergebnis der betrieblichen Tätigkeit EBIT liegt aus heutiger Sicht ebenfalls unverändert innerhalb der Bandbreite von 80 Mio. EUR bis 90 Mio. EUR (2016: 70,3 Mio. EUR). Allerdings sind die Witterungsverhältnisse, die einen großen Einfluss auf die Umsatz- und Ertragsentwicklung der Gesellschaft in den letzten Wochen des Jahres haben, schwer abschätzbar.

Anfang Oktober 2017 vereinbarte die Sto SE & Co. KGaA eine Kooperation mit der JONAS Farbenwerke GmbH & Co. KG, Wülfrath, einem leistungsfähigen Hersteller von Wandfarben und anderen wasserbasierten Beschichtungsprodukten im deutschen Profimarkt. In diesem Zusammenhang beteiligt sich die Sto-Gruppe mit Wirkung zum 31. Dezember 2017 mit 49,8% an dem Familienunternehmen, das 77 Mitarbeiter beschäftigt und über ein modernes Werk in Wülfrath verfügt. Die Einbeziehung der Beteiligung in den Konzernabschluss erfolgt nach der Equity-Methode.

Die vollständige Zwischenmitteilung steht auf www.sto.de unter der Rubrik "Unternehmen" im Bereich "Investor Relations" zum Download zur Verfügung.

Die Sto SE & Co. KGaA ist einer der international bedeutenden Hersteller von Produkten und Systemen für Gebäudebeschichtungen. Führend ist das Unternehmen im Geschäftsfeld Wärmedämm-Verbundsysteme. Zum Kernsortiment gehören außerdem hochwertige Fassadenelemente sowie Putze und Farben, die sowohl für den Außenbereich als auch für das Innere von Gebäuden angeboten werden. Weitere Schwerpunkte sind die Bereiche Betoninstandsetzung / Bodenbeschichtungen, Akustik- und vorgehängte Fassadensysteme.

Ansprechpartner:
Rolf Wöhrle, Vorstand Finanzen der STO Management SE, diese handelnd für die Sto SE & Co. KGaA, Tel.: 07744/57-12 41, E-Mail: r.woehrle@sto.com
Claudia Wieland, Redaktionsbüro tik, Tel.: 0911/9597-871, E-Mail: cw@tik-online.de



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