Stiftung Warentest: Viele Pasten und Extrakte enthalten kaum Vanille

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Die meisten Vanillepasten und Vanilleextrakte enthalten nach Einschätzung der Stiftung Warentest trotz anderslautender Werbeversprechen kaum Vanille.

Bäcker misst Vanille-Extrakt für Teig ab
Entgegen der Werbeversprechen, sind laut Stiftung Warentest viele Vanille-Extrakte nicht ihr Geld wert. (Symbolbild: Getty Images)

Zu diesem Ergebnis kamen die Tester nach der Analyse von 42 Produkten mit Vanille, darunter auch Vanillezucker und Schoten. Pasten und Extrakte enthielten vor allem Zucker oder Agavendicksaft, jedoch "kaum Vanille", teilte die Stiftung Warentest am Mittwoch mit. Extrakte könnten zudem "beliebig oft verdünnt" sein. Überzeugen konnten nur die Extrakte vom Hamburgischen Genuss Kontor und von Madavanilla.

Ihre Ergebnisse veröffentlichte die Stiftung Warentest in der aktuellen Fachzeitschrift "test". Die Tester empfahlen dabei, bei besonderen Gerichten wie Pannacotta Vanilleschoten zu verwenden, fürs Backen reiche hingegen Vanillezucker. Der Vanillegehalt von drei der zehn untersuchten Zucker (Alnatura, dmBio und Rewe Bio) sei sehr gut oder gut, am besten schnitten Bio-Produkte ab.

Laut Stiftung Warentest ist der Preis hingegen bei Vanilleschoten kein Garant für Qualität: Hier gehören zu den drei Testsiegerinnen auch zwei vom Discounter: Die Schoten von Aldi Nord und Lidl kosten 1,74 beziehungsweise 1,73 pro Zwei-Gramm-Schote, das Markenprodukt von Rapunzel schneidet ebenfalls gut ab, ist aber mit 3,35 Euro pro 2 g deutlich teurer. (hcy/cha)

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