Steven Spielberg: ‘The Fabelmans’ mussten auf die Leinwand

Steven Spielberg credit:Bang Showbiz
Steven Spielberg credit:Bang Showbiz

Steven Spielberg war fest entschlossen, ‘The Fabelmans’ zu drehen.

Der 76-jährige Filmemacher wollte unbedingt das halb-autobiografische Coming-of-Age-Drama - das lose auf seinem eigenen Leben basiert - auf die große Leinwand bringen, denn er war besorgt, dass die globale Gesundheitskrise seine Pläne zunichte machen würde.

Er erzählte dem 'SmartLess'-Podcast: "Ich hatte schreckliche Angst, dass die Welt vor dem Ende ihrer Tage steht, ein Ereignis von epischem Ausmaß, ich meine ein Ereignis vom Ausmaß des Aussterbens. Zu dem Zeitpunkt, als ich ernsthaft darüber nachdachte, dieses Drehbuch zu schreiben, hatten wir 250.000 Amerikaner durch COVID verloren. Und ich sagte zu meiner Familie, dass, wenn es etwas gäbe, das ich zurücklassen könnte, wenn ich die Chance bekäme, noch einen Film zu machen, es diese Geschichte sein würde." Spielberg erklärte, dass es das erste Mal war, dass er sich unter Druck gesetzt fühlte, ein Drehbuch zu schreiben. "Dieses Gefühl hatte ich bis jetzt noch nie, bis zur Pandemie. Wie jeder von uns war ich damals gefesselt von dem, was all die Moderatoren in den verschiedenen Nachrichtensendungen sagten. Und all die Experten, die auftraten, und das Dementi aus dem Weißen Haus, dass es gar nicht so schlimm sei, sondern nur eine vorübergehende Grippeepidemie", so der Filmemacher.

Das persönliche Projekt hat Spielberg "sein ganzes Leben lang" im Kopf gehabt, und er wollte nicht riskieren, seine Chance zu verpassen. Er fügte hinzu: "Ich hatte wirklich das Gefühl, dass wir uns nicht in eine gute Richtung bewegen und dass es für viele von uns nicht gut ausgehen würde. Und das brachte mich auf die Idee, eine Geschichte zu erzählen, die mich schon immer beschäftigt hat. Mein ganzes Leben lang habe ich darüber nachgedacht."