Steve Jobs' Witwe schaltet eine TV-Werbung, die Trump nicht gefallen wird

Stefanie Kemmner
Laurene Powell Jobs

Am Dienstag stoppte US-Präsident Donald Trump ein Schutzprogramm für Kinder von illegalen Einwanderern. Das Programm mit dem Titel „Deferred Action for Childhood Arrivals“ (DACA) bewahrt knapp 800.000 junge Erwachsene, die als Kinder illegal in die USA gekommen sind, vor der Ausweisung und wurde vom ehemaligen US-Präsident Barack Obama eingeführt. 

Obama hatte bereits am Dienstag in einem Facebook-Post die Entscheidung Trumps scharf kritisiert. Sich diese jungen Menschen zum Ziel zu machen, sei falsch und grausam, schrieb er dort.

Nun meldet sich auch Laurene Powell Jobs, die Witwe von Apple-Gründer Steve Jobs zu Wort. Die von ihr gegründete Stiftung Emerson Collective schaltet nach Angaben des US-Online-Portals „Recode“ TV-Spots, die den Erhalt des DACA fordern. Darin wird ein Ausschnitt aus der Abschiedsrede des ehemaligen US-Präsidenten Ronald Reagan gezeigt, in der er die Vielfalt des Landes lobte. Ein deutlicher Fingerzeig in Richtung Trump. 

„Wenn es Stadtmauern geben müsste, hätten diese Mauern Türen. Und die Türen wären offen für jeden, der den Willen und das Herz hat, um hierher zu kommen“, sagt Reagan in dem Video, das von der Stiftung auch beim Video-Portal Vimeo veröffentlicht wurde. „So habe ich das gesehen und so sehe ich es immer noch.“

Weiterlesen auf businessinsider.de