Steuerschätzer stellen Prognose bis 2025 vor - Mehreinnahmen erwartet

·Lesedauer: 1 Min.

BERLIN (dpa-AFX) - Können die Ampel-Parteien im Koalitionsvertrag doch mehr Geld verplanen als gedacht? Einen Hinweis darauf gibt am Donnerstag der Arbeitskreis Steuerschätzung mit seiner Prognose für die Jahre bis 2025. Es wird erwartet, dass Bund, Länder und Kommunen mit deutlichen Mehreinnahmen rechnen können, weil die Wirtschaft nach der Corona-Krise endlich wieder anzieht.

Indizien dafür sind die Konjunkturprognose der Bundesregierung und das Gutachten der "Wirtschaftsweisen", die die Regierung beraten. Demnach kommt der Aufschwung zwar später als erwartet und nicht mehr in diesem Jahr. Ab 2022 zeige die Tendenz dann aber kräftig nach oben, sagen sie voraus.

SPD, Grüne und FDP könnten damit während der laufenden Koalitionsverhandlungen neue Spielräume bekommen. Bislang stehen die Verhandler nämlich vor einem Finanzierungsproblem. Sie haben festgelegt, dass weder nennenswert Steuern erhöht noch die Schuldenbremse verändert werden soll. Zugleich wollen die Ampel-Parteien aber rund 50 Milliarden Euro mehr als bisher in Klimaschutz, Digitalisierung und Bildung stecken. Irgendwann steht außerdem die Tilgung der in der Corona-Krise aufgenommenen Milliarden-Schulden an.

Wir möchten einen sicheren und ansprechenden Ort für Nutzer schaffen, an dem sie sich über ihre Interessen und Hobbys austauschen können. Zur Verbesserung der Community-Erfahrung deaktivieren wir vorübergehend das Kommentieren von Artikeln.