Von Steuern bis Zuwanderung: Die Wahlprogramme von CDU/CSU und SPD im Vergleich

Lange Zeit haben CDU/CSU auf sich warten lassen. Nun wurde das Programm vorgestellt.

Das SPD-Präsidium hatte die zentralen Wahlkampfforderungen der Sozialdemokraten bereits Ende Mai beschlossen, ein Bundesparteitag bestätigte sie vor einer Woche einstimmig. Nun hat auch die Union ihr Programm vorgestellt – in vielen Punkten ähnelt es dem der Konkurrenz. Ein Vergleich:

Steuern

Die Union verspricht, die Bürger bei der Einkommensteuer um 15 Milliarden Euro zu entlasten und den Solidaritätszuschlag ab 2020 schrittweise bis 2030 abzuschaffen. Der Spitzensteuersatz von 42 Prozent soll erst ab einem zu Jahreseinkommen von 60.000 Euro greifen (bisher 54.000 Euro). Der Kinderfreibetrag (bisher 7356 Euro) soll in zwei Schritten bis zum Grundfreibetrag für Erwachsene (derzeit 8820 Euro) angehoben werden – die Union will sich aber nicht auf ein genaues Zieldatum festlegen.

Die SPD will vor allem untere und mittlere Einkommen entlasten, zudem große Erbschaften stärker besteuern und den Spitzensteuersatz auf 45 Prozent anheben – ab 76.200 Euro Einkommen für Singles.

(Die Linke will noch mehr, auch die Grünen wollen Spitzenverdiener stärker belasten.)

Familien

Die Union will Familien im Wahlkampf zu  einem Schwerpunkt-Thema machen: Sie verspricht, das Kindergeld um 25 Euro im Monat zu erhöhen.

Zudem solle es beim Kauf der ersten Immobilie zehn Jahre lang ein Baukindergeld von 1200 Euro pro Kind und Jahr geben und das Grunderwerbsteuer entfallen. Weiterhin soll ein Rechtsanspruch auf Ganztagesbetreuung für Kinder im Grundschulalter eingeführt werden.

Die SPD will Familien unabhängig davon fördern, ob Eltern verheiratet sind. Das Ehegattensplitting soll...Lesen Sie den ganzen Artikel bei berliner-zeitung