Steinmeiers Rede zur Wiedervereinigung – was Deutschland trennt

Zum Tag der Deutschen Einheit hat Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier in Mainz 28 Jahre nach dem Mauerfall in seiner Rede zum Thema gemacht, was seiner Meinung nach durch den teils zweistelligen Erfolg der rechtspopulistischen AfD vor allem in den ostdeutschen Ländern zum Ausdruck kommt.

“Die Große Mauer durch unser Land ist weg, aber am 24. September wurde deutlich, das andere Mauern entstanden sind, weniger sichtbare.”

Steinmeier bedauerte mangelndes Vertrauen in die Demokratie und forderte die Politiker auf, die Gräben nicht tiefer werden zu lassen. Der neu gewählte Bundestag müsse zeigen, dass Wut keine Probleme löse und Demokraten die besseren Lösungen haben.

Bundespräsident #Steinmeier spricht sich für #Zuwanderungsgesetz aus https://t.co/sKnUaQ0GXp pic.twitter.com/LnvtEzfXtb— DW (Deutsch) (@dw_deutsch) 3. Oktober 2017