Stefanie Heinzmann: Impfgegner sabotieren ihre Konzerte

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Stefanie Heinzmann wurde durch einen von Stefan Raab organisierten Castingwettbewerb bekannt. (Bild: Marc Pfitzenreuter/Getty Images)
Stefanie Heinzmann wurde durch einen von Stefan Raab organisierten Castingwettbewerb bekannt. (Bild: Marc Pfitzenreuter/Getty Images)

Sie spielte vor halbleeren Rängen: Stefanie Heinzmann engagiert sich für die Impfkampagne der Schweiz und geriert deshalb ins Visier von Impfgegnern.

Kein anderes Land in Westeuropa hat eine derart schlechte Corona-Impfquote wie die Schweiz - und das, obwohl in der Alpenrepublik die Fallzahlen extrem hoch liegen. Mit einer "nationalen Impfwoche" will das Land seit einigen Tagen seine Bürgerinnen und Bürger dazu motivieren, sich die Spritze geben zu lassen.

Helfen sollen dabei auch nationale Stars wie die Sängerin Stefanie Heinzmann, die im Rahmen der 100 Millionen Franken teuren Kampagne mehrere kostenlose Konzerte geben. Doch zu den Shows, bei denen Heinzmann mit anderen Schweizer Acts auf der Bühne stand, kamen zuletzt deutlich weniger Menschen als erwartet. Offenbar ein Grund: Sabotage durch Impfgegner.

Die Schweizer Impfquote liegt bei nur 64 Prozent

Wie mehrere Schweizer Medien berichten, sicherten sich Gegner der Kampagne Hunderte der kostenlosen Tickets, kamen dann aber nicht zu den Konzerten. Die Folge: Heinzmann und Co. spielten vor halbleeren Rängen. Für Heinzmann allerdings halb so wild: "Für uns Künstler ist es nicht so wichtig, wie viele Leute vor der Bühne stehen", sagte die 32-Jährige dem Portal "blue News". "Wir haben alle auch schon vor zehn Leuten gespielt."

Sie stehe außerdem voll hinter der Impfkampagne der Schweizer Regierung. "Meiner Meinung nach ist das Impfen eine Lösung, um zusammen aus der Pandemie rauszukommen. Wir wollen Menschen dazu ermutigen, sich nochmals zu informieren." Laut Zahlen des Schweizer Bundesamts für Gesundheit liegt die Impfquote in dem Land bei etwa 64 Prozent.

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