Stefan Effenberg hält Kritik an Arsenals Mesut Özil für gerechtfertigt

Stefan Effenberg zeigt Verständnis für die Kritik an FC Arsenals Mesut Özil. Seiner Meinung nach sollte er sich ein Beispiel an Julian Draxler nehmen.

Stefan Effenberg greift Mesut Özil scharf an: Die Körpersprache und Einstellung des Nationalspielers ließe zu wünschen übrig. Julian Draxler hingegen sieht er als ein positives Beispiel.

Effenberg bezog sich dabei auf die Özil-Kritik von Liverpool-Legende Steven Gerrard, der dem Deutschen unlängst vorgeworfen hatte, seine Mannschaft im Stich zu lassen und auswärts "eine Belastung" zu sein.

"Man wartet seit Jahren auf eine Verbesserung. Man wünscht sich, dass eine Entwicklung kommt – bisher vergeblich“, meinte Effenberg in seiner Kolumne bei t-online.

Julian Draxler als Vorbild?

Einen, den sich Özil als Vorbild nehmen könnte, hat der Experte auch schon ausgemacht: Julian Draxler! Der Ex-Schalker hat bei seineem Klub PSG mit Neymar und Kylian Mbappe in diesem Sommer zwei absolute Superstars vor die Nase gesetzt bekommen und denkt trotzdem nicht an einen Wechsel.

"Wenn Draxler sich jetzt bei Paris durchsetzt, gehört er in die Kategorie Weltklasse – und das muss ja sein Ziel sein. Man muss sich auch mal durchbeißen“, sagte Effenberg.

Auch sieht er Draxlers Chancen bei den Parisern besser als viele andere: "Ich sehe Julian Draxler bei PSG ehrlich gesagt hervorragend aufgehoben. Er hat dort eine tolle Entwicklung genommen. Warum soll er nicht mit Neymar zusammen spielen? Draxler ist weiter als Mbappe. Und der Faktor Erfahrung ist schon enorm wichtig."