Staufer-Kaserne in Pfullendorf: Bundeswehr-Soldaten klagen gegen Entlassung

Nach Skandalen in der Kaserne hatte sich auch Ursula von der Leyen eingeschaltet.

Erniedrigt, gedemütigt, gemobbt – was vor knapp sechs Monaten aus der Pfullendorf-Kaserne an die Öffentlichkeit drang, brachte die ganze Bundeswehr in Verruf. Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen griff deshalb hart durch, entließ mehrere Soldaten. Die wollen sich nun zurück in die Truppe klagen.

Was ist in Pfullendorf angeblich passiert?

Widerliche Berichte aus der Kaserne in der baden-württembergischen Provinz schockierten Ende Januar die Öffentlichkeit. Einmal ging es um angebliche sexuell-sadistische Praktiken: Soldatinnen sollen demnach zu Tänzen an der Stange gezwungen und belästigt worden sein. Die anderen Vorwürfe betrafen quälerische Aufnahmerituale, sogenannte „Taufen“: Soldaten sollen aus ihren Stuben geholt worden sein, sie hätten einen Stiefelbeutel über den Kopf gestülpt bekommen und seien mit kaltem Wasser aus einem Schlauch abgespritzt worden, so der Vorwurf eines Mannschaftssoldaten. Von der Leyen hatte die Vorgänge in Pfullendorf als „abstoßend und widerwärtig“ bezeichnet.

Und was ist wirklich passiert?

Das ist nach wie vor unklar. Die Staatsanwaltschaft Hechingen hat einen Teil der Vorwürfe bereits wieder entkräftet - zumindest was die sexuell-sadistischen Praktiken betrifft, sei die Sachlage verkürzt dargestellt worden....Lesen Sie den ganzen Artikel bei berliner-zeitung