Dieses Startup will die weltweiten CO2-Emissionen bis 2030 halbieren

·Lesedauer: 4 Min.
Carbon-Tracking ist ein neuer Trend in der Tech-Industrie.
Carbon-Tracking ist ein neuer Trend in der Tech-Industrie.

Guten Morgen! Während ihr geschlafen habt, ging andernorts die Arbeit in der Digitalszene weiter.

Die Top-Themen:

Vaayu, eine CO2-Tracking-Plattform, die sich speziell an Einzelhändler richtet, hat laut eines Medienberichts 1,57 Millionen US-Dollar an Pre-Seed-Finanzierung in einer von CapitalT angeführten Runde aufgebracht. Das Berliner Startup beschreibt sich auf seiner Website selbst als weltweit erste automatisierte Software für Online-Händler, um ihre CO2-Emissionen in Echtzeit zu verfolgen und zu reduzieren. „Bei Vaayu setzen wir uns dafür ein, die Dekarbonisierung des Einzelhandels zu unterstützen“, schreiben die Macher.

Die angebotenen Tools sollen Einzelhändlern helfen, ihren CO2-Fußabdruck zu messen und gleichzeitig sinnvolle Möglichkeiten anbieten, Emissionen zu senken und in Richtung CO2-Neutralität zu gehen. Vaayu wurde 2020 von Namrata Sandhu (CEO), ehemalige Head of Sustainability beim Modehändler Zalando, sowie Anita Daminov (CPO) und Luca Schmid (CTO) gegründet. Vaayu hat derzeit 25 globale Markenkunden, darunter Missoma, Armed Angels und Organic Basics unter Vertrag. [Mehr bei Techcrunch]

Auf Gründerszene zeigen wir euch heute, wie ein Schuhhändler sein Familiengeschäft digitalisiert hat und damit gleich mehrere Branchen revolutionierte. Denn über Dominik Benners Plattform verkaufen heute über 3700 Händler ihre Produkte. [Mehr bei Gründerszene]

Und hier die weiteren Schlagzeilen der Nacht:

Bytedance gibt seine Börsenpläne zunächst auf. Anscheinend entschied sich Gründer Zhang Yimingdie dazu, nachdem die chinesische Regierung den Tiktok-Mutterkonzern aufgefordert hat, Datensicherheitsrisiken auszuräumen. China hat neue Regeln eingeführt, die es deutlich schwieriger für chinesische Firmen machen, einen IPO im Ausland zu planen. [Mehr bei Wall Street Journal und Handelsblatt]

Tesla-Chef Elon Musk musste vor Gericht die Übernahme der Firma Solar-City in Höhe von 2,6 Milliarden US-Dollar rechtfertigen. In der Klage werfen Tesla-Aktionäre ihm einen Interessenkonflikt vor. Musk war bei der Übernahme 2016 der größte Anteilseigner bei Solar-City und deren Vorsitzender. Doch anders als bei Tesla war Solar-City nicht finanziell erfolgreich. Die Aktionäre glauben, Tesla hat zu viel für die Firma bezahlt. [Mehr bei Techcrunch, Wall Street Journal und CNBC]

Microsoft übernimmt das Cybersicherheits-Startup Riskiq. Ein Preis wurde nicht bekannt gegeben. Der Deal könnte Microsoft dabei helfen, sein Cyber-Sicherheitsgeschäft auszubauen. Im Januar veröffentlichte die US-Firma, dass sie in den letzten zwölf Monaten mehr als zehn Milliarden US-Dollar in dem Bereich erzielt hat, mehr als 40 Prozent mehr als im Vorjahr. [Mehr bei Bloomberg und CNBC]

Investitionen: Flipkart hat eine Finanzspritze über 3,6 Milliarden US-Dollar erhalten. Das indische E-Commerce-Unternehmen hat die Mittel von globalen Investoren sowie von seiner Muttergesellschaft Walmart eingesammelt. Auch Softbank, das früher bereits Anteilseigner war, kam als Investor zurück. Flipcart, das gegen den Rivalen Amazon in Indien antritt und sich auf den IPO vorbereitet, will sich darauf konzentrieren, Millionen kleiner und mittlerer indischer Unternehmen beim Wachstum zu unterstützen. Laut eigener Angaben wird das Unternehmen nun mit 37,6 Milliarden Dollar bewertet. Auch der indische Fahrdienstleister Ola hat 500 Millionen Dollar an neuem Kapital eingesammelt. Und: Elevate Brands, ein in New York und Austin ansässiges Startup, das Drittanbieter von Amazon erwirbt, hat Investitionen über 250 Millionen US-Dollar erhalten. Das Geld soll für den Ausbau der Technologie sowie für Übernahmen verwendet werden. Elevate ist bereits profitabel und hat derzeit 25 Marken in seinem Portfolio. [Mehr bei The Information, CNBC, Techcrunch und Techcrunch]

Übernahme: Broadcom soll laut eines Medienberichts Gespräche mit dem Softwareunternehmen SAS Institute führen. Ein Deal mit dem US-amerikanischen Chiphersteller könnte das Privatunternehmen SAS zwischen 15 und 20 Milliarden US-Dollar bewerten. Die in North Carolina ansässige Firma beschäftigt sich mit Künstlicher Intelligenz, Machine Learning und Analytics. [Mehr bei Wall Street Journal und Handelsblatt]

Unser Lesetipp auf Gründerszene: Accel ist einer der bekanntesten VCs aus dem Silicon Valley. Mit Hilfe von Accel sind zahlreiche Firmen groß geworden, darunter Spotify und Facebook. In Deutschland ist die Investmentfirma an 13 Startups beteiligt, etwa die Neu-Unicorns Trade Republic und Sennder. Wir haben mit dem Partner gesprochen, der dafür federführend war: Luca Bocchio. [Mehr bei Gründerszene]

Einen schönen Dienstag!

Eure Gründerszene-Redaktion

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