Start von Weltraummission mit deutschem Astronauten Maurer erneut verschoben

·Lesedauer: 1 Min.
Matthias Maurer (AFP/Paul Zinken)

Die US-Raumfahrtbehörde Nasa hat den Start der Weltraummission mit dem deutschen Astronauten Matthias Maurer erneut verschoben. Der Start der SpaceX-Raumkapsel werde frühestens am kommenden Samstagabend (Ortszeit) stattfinden, teilte die Nasa am Montag mit. Grund sei eine "geringfügige medizinische Angelegenheit", die ein Besatzungsmitglied des Flugs betreffe. Es handele sich weder um einen medizinischen Notfall noch gebe es eine Verbindung zum Coronavirus.

Erst am Wochenende hatte die Nasa den ursprünglich für Sonntag geplanten Start der SpaceX-Raumkapsel verschoben, als neuen Termin gab die Weltraumbehörde dabei diesen Mittwoch an. Der Grund für die erste Verschiebung war laut Nasa ein Sturmtief, das für den geplanten Startzeitraum erwartet wurde.

Als frühestmöglichen neuen Starttermin gab die Nasa nun den kommenden Samstag um 23.36 Uhr (Ortszeit; Sonntag 04.36 Uhr MEZ) an. Die Nasa betonte, "alle Anstrengungen zu unternehmen, um die Besatzung vor dem Start mittels eines Gesundheitsstabilisierungsplans zu schützen". Bis zum Start der SpaceX-Raumkapsel zur Internationalen Raumstation (ISS) vom Weltraumbahnhof Cape Canaveral in Florida aus werde die Crew in Quarantäne im Kennedy Space Center der Nasa verbleiben.

Der Besatzung gehören neben dem deutschen ESA-Astronauten Maurer die Nasa-Astronauten Raja Chari, Tom Marshburn und Kayla Barron an. Die Astronauten sollen ein halbes Jahr lang auf der ISS leben und arbeiten.

Für den 51-jährigen Maurer ist es die erste Weltraummission. Der Saarländer ist nach Alexander Gerst der zweite Deutsche im europäischen Astronautenkorps und der erste deutsche Astronaut, der an Bord einer kommerziellen SpaceX-Raumkapsel zur ISS fliegt. Insgesamt ist er der zwölfte Deutsche, der ins All reist.

isd/pe

Wir möchten einen sicheren und ansprechenden Ort für Nutzer schaffen, an dem sie sich über ihre Interessen und Hobbys austauschen können. Zur Verbesserung der Community-Erfahrung deaktivieren wir vorübergehend das Kommentieren von Artikeln.