„Starrsinn, Ignoranz und Arroganz“ — FDP-Politiker Sebastian Czaja attackiert Berlins Regierenden Bürgermeister

Felix Rentzsch
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Im Berliner Abgeordnetenbüro von Sebastian Czaja befinden sich genau drei Fotos: Die beiden Aufnahmen auf seinem Schreibtisch zeigen seine Familie, hinter dem FDP-Politiker hängt ein riesiges Acrylglas, auf das eine Nachtaufname des Flughafen Tegel gedruckt ist. Aus der Vogelperspektive und von zahllosen Scheinwerfern angestrahlt, wirkt der sechseckige Betonklotz kraftvoll und moderner als er eigentlich ist.

Dieses Kunstwerk ist das erste, das einem in dem ansonsten recht kargen Zimmer auffällt. Dabei ist die Raumausstattung nur konsequent, denn es war die anhaltende Debatte um die Berliner Flughäfen, die den 34-Jährigen ins Landesparlament geführt hat. Das klare Bekenntnis zum Standort Tegel hat im vergangenen Herbst auch die FDP wieder ins Berliner Abgeordnetenhaus getragen, die ihren Spitzenkandidaten und Generalsekretär aus Dank umgehend zum Fraktionsvorsitzenden machte.

Während der parlamentarischen Sommerpause kann Czaja ein wenig durchatmen, um Kraft für den Volksentscheid am 24. September zu sammeln. An dem Tag entscheidet sich nicht nur, wer in den kommenden Jahren im Kanzleramt das Sagen hat. Es geht auch um die Zukunft des derzeit viergrößten Flughafens im Land und um das politische Schicksal von Czaja, der deshalb im Gespräch mit Business Insider aus allen Rohren in Richtung Landesregierung feuert.

Czaja erklärt außerdem, wie er die Zukunft der angeschlagenen Fluggesellschaft Air Berlin einschätzt und er gibt eine Prognose darüber ab, wann der geplante Flughafen BER seine Tore öffnen wird.   

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