Nach starkem WM-Auftakt: Skispringerinnen voller Zuversicht

Nach dem starken Ergebnis inklusive Gold für Katharina Althaus beim ersten Wettkampf der WM in Planica blicken die deutschen Skispringerinnen voller Zuversicht auf den anstehenden Teamwettbewerb am Samstag (12.15 Uhr/ZDF und Eurosport). "Wenn wir so springen wie heute, dann ist auf jeden Fall viel drin", sagte die am Donnerstag viertplatzierte Selina Freitag.

Neben Weltmeisterin Althaus und Freitag hatten Anna Rupprecht und Luisa Görlich auf den Rängen neun und 15 das starke Ergebnis für den Deutschen Skiverband (DSV) abgerundet. "Das spricht fürs Trainerteam und ist auch für uns als Verband schön zu sehen, was für eine Entwicklung dieses Team genommen hat", lobte DSV-Sportdirektor Horst Hüttel.

Diese Entwicklung soll nun am Samstag fortgesetzt werden, Bundestrainer Maximilian Mechler gab sich angesichts der Leistung seiner Schützlinge "ganz zuversichtlich". "Natürlich ist eine Medaille das Ziel", sagte der 39-Jährige, warnte aber: "Wir wissen auch, dass es fünf Nationen gibt, die richtig stark springen, da kann es auch ganz schnell mal anders gehen. Das wird ein ziemlich enges Rennen."

Die neue Weltmeisterin hat auf jeden Fall noch nicht genug. "Ich glaube, jede Medaille hat etwas für sich", sagte Althaus, die vor ihrem ersten Titel im Einzel bereits viermal mit der Mannschaft bei einer WM triumphiert hatte, "im Team gewinnen ist auf jeden Fall mega geil."