Standford-Studie: Betrüger brauchen nicht euer Passwort — sie haben eine viel bessere Taktik

Elena Holodny
Standford-Studie: Betrüger brauchen nicht euer Passwort — sie haben eine viel bessere Taktik

Betrüger nutzen Gefühle wie Begeisterung und Wut aus, um ihre Opfer in die Irre zu führen. Und je älter ihr seid, desto größer ist euer Risiko. 

Das belegt eine Studie des Stanford-Zentrums für Langlebigkeit, die vom Studienzentrum für Finanzbetrug der AARP und der FINRA Stiftung für Investorenbildung finanziert wurde. 

Die Studie untersuchte zwei Altersgruppen: Ältere Erwachsene zwischen 65 und 85 und jüngere Erwachsene zwischen 30 und 40. Beide Gruppen wurden einer Reihe von Tests unterzogen, die starke positive Gefühle (Begeisterung), starke negative Gefühle (Wut) oder schwache Gefühle (neutral) auslösen sollten. Danach wurde beiden Gruppen irreführende Werbung gezeigt, um zu sehen, ob sie kaufen würden, was dort angeboten wurde.

Wut und Begeisterung beeinflussen die Anfälligkeit für Betrug

Das Forschungsteam fand heraus, dass die älteren Erwachsenen in den Gruppen mit starken Emotionen berichteten, „größere Absicht“ zu haben, die Ware in den irreführenden Werbespots zu kaufen als die in der neutralen Gruppe.

Derweil zeigten die jüngeren Erwachsenen keine großen Unterschiede aufgrund von Emotionen. Je glaubwürdiger die jungen Erwachsenen die Werbung fanden, desto wahrscheinlicher wollten sie die beworbene Ware kaufen.

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