Stadtplanung: Wohnungen am Humboldthafen: Debatte über Freiräume

Beste Wasserlage: Die Simulation zeigt die beiden Wohn- und Geschäftshäuser nach dem Entwurf von Hadi Teherani

Mit den ursprünglichen Plänen für eine innerstädtische Wasserlandschaft mit Arkaden wie am Jungfernstieg in der Hansestadt Hamburg hat die Einzel-Bebauung am Humboldthafen nicht mehr viel gemein. Doch für Berlins Regierenden war am Donnerstag "ein guter Tag".

Michael Müller zeigte sich bei der Grundsteinlegung der beiden Wohn- und Geschäftshäuser am Humboldthafen sichtlich erfreut, "weil es voran geht mit wichtigen Bauprojekten für Berlin im Herzen der Stadt." Bis 2019 werden in direkter Wasserlage am Hauptbahnhof, vis-a-vis vom Hamburger Bahnhof und gegenüber vom Kanzleramt jetzt zwei moderne Siebengeschosser nach dem Siegerentwurf des renommierten Architekten Hadi Teherani errichtet.

Die insgesamt knapp 43.000 Quadratmeter Bruttogeschossfläche sollen im Erdgeschoss Platz für Gastronomie und Einzelhandel bieten. Primär zur Straße hin sind in beiden Bauten etwa 8900 Quadratmeter Büroflächen-, und größtenteils in Wasserlage 188 Wohnungen je etwa 90 Quadratmeter geplant - letztere seien bereits zu 50 Prozent vorvermieet, sagten die Entwickler. Preise wurden jedoch noch nicht genannt. Als Entwickler fungieren die Ludger Inholte Projektentwicklung (LIP) und die Allgemeine Bauträgergesellschaft GmbH & Co. KK (ABG), Investor ist die Zurich Gruppe Deutschland.

Berlin brauche Büroräume und Wohnungen betonte Michael Müller in seinem Grußwort und erinnerte auch an die wechselvolle und "dramatische Geschichte" des Ortes, der vor dem Krieg und der Teilung der Stadt als Hafen und Warenumschl...

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