Stadtentwicklung: "In unseren Köpfen ist die Europacity vollendet"

Helle Ziegel und Messing: der Siegerentwurf von gmp für den Nordhafenplatz

Für die letzten vier Baufelder im Quartier Heidestraße in der künftigen Europacity Mitte ist der Architekturwettbewerb entschieden. Die drei Mischgebiete im Nordwesten der Heidestraße sollen nach Entwürfen der Berliner Büros Gerkan, Marg und Partner (gmp), Collignon Architektur und Design sowie Robertneun Architekten bebaut werden. Die drei Preisträger werden nun vier Gebäudekomplexe mit Wohnungen und Gewerbe realisieren.

Thomas Bergander, Geschäftsführer der Taurecon Real Estate Consulting, die die größten Teile des Quartiers in der Nähe des Hauptbahnhofs entwickelt, sprach am Freitag während der Präsentation der Wettbewerbsergebnisse an der Heidestraße von einem ersten Schlusspunkt. "Wir haben jetzt die Architektur für das ganze Quartier", sagte Bergander.

Zwei Baukomplexe am künftigen Nordhafenplatz vergab die Jury an gmp Architekten. sieht zwei Blöcke hellen Ziegelfassaden vor, die durch Messing-Brüstungen und bronzefarbene Rollos aufgelockert werden.

Bild Nr. 1:
Die Architekten des Berliner Büros Collignon wollen ihr Gebäude am „Dreiecksplatz“ mit Kolonnaden auflockern Collington Architektur und Design

In der Nachbarschaft werden Robertneun Architekten, die bereits den Auftrag für ein Sondergebiet an der Heidestraße erhielten, einen Bau mit vorgehängten Betonfertigteilen errichten. Der Clou für die Bewohner sollen Laubengänge und eine dschungelartige Hofbegründung werden. Die achtköpfige Jury, zu der neben Vertretern des Bauherren, des Senats und des Bezirksamtes Mitte auch Architekten gehörten, lobte hier die Erdgeschossbereiche, die als "urbaner Sockel mit einem durchgehenden Band von Gewerbeeinheiten konzipiert" sei.

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