STADA-Übernahme: Nächster Versuch – was macht Hedgefonds Elliott?

Michel Doepke
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STADA-Übernahme: Nächster Versuch – was macht Hedgefonds Elliott?

Es ist amtlich: Die neue Angebotsunterlage für die Übernahme des MDAX-Konzerns STADA durch das Investorenduo Bain Capital und Cinven wurde veröffentlicht. Dass der Deal noch platzt, ist unwahrscheinlich, obwohl sich mit dem Elliott ein bekannter Hedgefonds eingekauft hat.

66,25 Euro bieten die Investoren je STADA-Aktie. Neben dem verbesserten Angebot verringert auch die gesenkte Mindestannahmeschwelle von 67,5 Prozent auf 63 Prozent das Risiko eines erneuten Scheiterns. Ab dem 19. Juli 2017 können Aktionäre die Aktien andienen – die Frist endet am 16. August 2017.

Sowohl der STADA-Aufsichtsrat als auch der Vorstand gehen davon aus, das Übernahmeangebot den STADA-Aktionären empfehlen zu können. Es bleibt die Frage, was Hedgefonds Elliott unter der Leitung von Paul Singer mit seinem Einstieg bezwecken will. Nach wie vor hält der Investor knapp neun Prozent über Aktien und Optionen an STADA. In den letzten Tagen gab es keine Stimmrechtsmitteilungen, dass Singer sein Engagement ausgebaut hat.

Übernahme so gut wie sicher

Ob der US-Hedgefonds den Anteil weiter ausbaut, bleibt abzuwarten. Noch ist der Anteil am Generikahersteller zu klein, um ernsthaft bei der Übernahme dazwischenzufunken. Aktuell lohnt sich bei der STADA-Aktie kein Einstieg.