Stabile Stromversorgung: Merheimer Krankenhaus erhält neue Anlage

Neue Anlage garantiert Stromversorgung.

Das Krankenhaus Merheim verbraucht im Monat etwa so viel Strom wie 20.000 Haushalte. Der Energiebedarf der Klinik wird künftig über eine Anlage mit sechs neuen Netzstationen sichergestellt.

Die Rhein-Energie hat die Stationen auf dem Campus Merheim innerhalb von sechs Monaten installiert. Dazu wurde ein modernes Versorgungsnetz gebaut, das wie ein Ring um das Gelände gezogen wurde. Die Herren des „10.000-Volt-Ringes“ sitzen bei der Rhein-Energie.

Die Netzstationen sind per Fernsteuerung zu bedienen, und werden von den Technikern in der Leitstelle des Energieversorgers am Parkgürtel überwacht. Sie können bei einer Störung rasch auf die Leitungen und Schaltstationen in Merheim zugreifen.

Anlage garantiert störungsfreie Stromversorgung

Die neue Anlage soll der Garant für eine stabile und störungsfreie Stromversorgung der Klinik sein. „Niemand ist fröhlich, wenn der Strom ausfällt. Aber bei uns ist eine unterbrechungsfreie Energieversorgung enorm wichtig.

Lebenswichtig womöglich“, sagte Roman Lovenfosse-Gehrt, Geschäftsführer der Kliniken der Stadt Köln, deren Teil das Krankenhaus Merheim ist, bei der Vorstellung der Anlage. Dieter Steinkamp, Vorstandsvorsitzender der Rhein-Energie, sprach in dem Zusammenhang von einer „Null-Fehler-Toleranz“.

Energie-Update war nötig

Das Krankenhaus verfügt über mehrere Spezialkliniken mit 20 Operationssälen, zahlreichen Intensivstationen und rund 750 Betten. Über 400 Ärzte und mehr als 1100 Pflegekräfte sind in Merheim beschäftigt.

Das Energie-Update war dringend nötig, denn einige Klinikbereiche hingen noch an Versorgungsnetzen aus den 1940er Jahren. Spätestens mit dem Neubau von Haus 20b vor fünf Jahren stieß die alte Technik an ihre Grenzen.

Die Kooperation zwischen den Kliniken der Stadt Köln und der Rhein-Energie fußt auf einem Dienstleistungsvertrag, der für 20 Jahre geschlossen wurde. Während dieser Zeit werden die zwei Millionen, die der Bau des „10 000-Volt-Ringes“ gekostet hat, abgerechnet.

Die Energiekosten sind davon unabhängig. Die neue Anlage soll aber eine höhere Energie-Effizienz haben. Das bedeute: Klimaschutz und Kostensenkung zugleich....Lesen Sie den ganzen Artikel bei ksta