Staatsschutz durchsucht Wohnung von Attila Hildmann

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Am Dienstag wurde die Wohnung des Vegan-Kochs Attila vom Staatsschutz durchsucht. Damit sollte "die Begehung weiterer Straftaten im Internet erschwert werden".

Activist Attila Hildmann gestures as he speaks during a protest against the government's restrictions following the coronavirus disease (COVID-19) outbreak, in Berlin, Germany, May 23, 2020. REUTERS/Christian Mang
Attila Hildmann bezeichnet sich selbst als "ultrarechts". (Bild: Reuters)

Staatsschützer der Brandenburger Polizei haben am Dienstag die Wohnung des Vegan-Kochs Attila Hildmann in Brandenburg durchsucht, der sich selbst “ultrarechts” und einen Verschwörungsprediger nennt. Die Durchsuchung sei zum Zweck der Gefahrenabwehr auf Antrag der Staatsanwaltschaft Cottbus vom Amtsgericht Bernau (Barnim) angeordnet worden, bestätigte der Sprecher des Polizeipräsidiums, Torsten Herbst, am Dienstag auf Anfrage.

Polizei beschlagnahmt mehrere Laptops, Computer und Mobiltelefone

In seinem Nachrichtenkanal bei Telegram bestätigte Hildmann den Polizeieinsatz. Bei der Staatsanwaltschaft Cottbus laufen nach Angaben des Polizeisprechers Herbst mehrere Ermittlungsverfahren gegen Hildmann, unter anderem wegen des Verdachts der Volksverhetzung.

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Die acht Beamten des Landeskriminalamts und der Polizeidirektion Ost hätten sechs Laptops und Computer, mehrere Mobiltelefone und weitere Speichermedien beschlagnahmt, sagte Herbst. “Das Ziel war, die Begehung weiterer Straftaten im Internet zu erschweren”, berichtete Herbst. Außerdem hätten die Beamten eine Gefährderansprache gehalten.

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