Staaken: Haus explodiert: Fünfjähriger lebensgefährlich verletzt

Nach dem Einsturz eines Einfamilienhauses in Spandau mit mehreren Verletzten sucht die Polizei nach der Ursache für das Unglück.

Die Explosion am Montagabend ist so heftig gewesen, dass Anwohner im Umkreis von 500 Metern die Erschütterung spürten. "Es gab einen so gewaltigen Knall, dass unser Haus gewackelt hat", sagt Simone Lehmann, die nur 50 Meter von der Unglücksstelle in der Eigenheim-Siedlung in Spandau entfernt wohnt. Sie sei sofort auf die Straße gerannt, auf der bereits mehrere Nachbarn standen. Schnell sei klar gewesen, woher die Erschütterung kam. Dort, wo eben noch ein zweistöckiges Einfamilienhaus stand, lag nur noch ein riesiger Trümmerberg.

Beim Einsturz des Hauses an der Möthlower Straße im Ortsteil Staaken wurde ein fünfjähriger Junge lebensgefährlich verletzt. Sein sieben Jahre alter Bruder und die Mutter (40) erlitten leichte Blessuren. Der 47 Jahre alte Vater blieb nahezu unverletzt. Auch am Morgen danach war die Ursache für die Explosion unklar. Nach der Feuerwehr, die in der Nacht mit mehr als 80 Kräften und Spürhunden im Einsatz war, rückten Polizei und Technisches Hilfswerk (THW) an. Das Landeskriminalamt (LKA) erklärte das Trümmerfeld zum Tatort.

Das massive Steinhaus war erst wenige Jahre alt

Bild Nr. 1:
Die Nachbarin Simone Lehmann Anja Kaiser

Zunächst war spekuliert worden, es habe sich um eine Erdgasexplosion gehandelt. Dem widersprachen am Dienstagvormittag die Feuerwehr und die NWB-Netzgesellschaft, welche die Gegend mit Erdgas versorgt. "Wir haben bei Messungen vor Ort keine Erdgaskonzentration in der Luft messen können", sagte ein Sprecher des Unternehmens der Berliner Morgenpost.

Weil Erdgas ausgeschlossen werden kann, herrs...

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