Stöger warnt vor zu hohen Erwartungen

Kölns Trainer Peter Stöger muss sein Training in der kommenden Saison umstellen

Trainer Peter Stöger erwartet durch den Einzug des 1. FC Köln in die Europa League und die damit verbundene zusätzliche Belastung eine schwierige und ungewohnte Situation für sein Team.

"Wir müssen auf die körperliche Belastung schauen und zugleich die mentale Frische hinbekommen. Entscheidend wird sein, wie fit die Jungs im Kopf sind", sagte der Österreicher der Fußball-Bild: "Wir haben schon registriert, dass andere Teams mitunter Probleme hatten."

Stöger stellt Training um

Um die neue Situation zu meistern, wird Stöger seine Trainingsarbeit umstellen und andere Reize setzen. "Man arbeitet kurz auf Höchstleistung, und dann heißt es Regeneration", sagte der 51-Jährige, der die Verpflichtung weiterer Spieler nicht ausschloss.

"Wer uns kennt, weiß, Jörg Schmadtke (Kölns Sportchef, d. Red) hat immer die Augen offen. Bis zum Ende der Transferzeit kann immer etwas passieren."

FC-Trainer warnt vor zu viel Euphorie

Stöger, der bereits seit 2013 beim FC ist, warnte zudem vor zu großen Erwartungen. Nach Platz fünf im Vorjahr werde es sicher "ein paar Leute geben, die so etwas verlangen", sagte der Coach: "Für uns ist es nach wie vor keine Selbstverständlichkeit, Bundesliga zu spielen und einfach eine Partie so mitzunehmen. Wir werden in Kitzbühel (im Trainingslager, d. Red.) die vergangene Saison gemeinsam analysieren, diskutieren - und dann unser neues Saisonziel festlegen - und überlegen, ob wir es nach außen kommunizieren oder nicht."