Städte- und Gemeindebund: Müssen auf der Schiene schneller bauen

·Lesedauer: 1 Min.

BERLIN/HAMBURG (dpa-AFX) - Um Bauprojekte auf der Schiene schneller voranzubringen, fordert der Städte- und Gemeindebund unter anderem eine neue Kategorie für Investitionsvorhaben mit übergeordnetem gesamtgesellschaftlichem Interesse. "In dieser neuen Kategorie müssen dann spürbare Reduzierungen von Anforderungen bei Bau, Planung und Ausschreibung möglich sein", sagte Hauptgeschäftsführer Gerd Landsberg der Deutschen Presse-Agentur. "Die Verkehrswende wird nur gelingen, wenn die Planungsanforderungen für wichtige Infrastrukturprojekte, insbesondere den Ausbau der Schiene und die damit verbundene Bürokratie deutlich reduziert werden können."

Im Schnitt 20 Jahre dauert derzeit die Umsetzung eines Großprojektes auf der Schiene von der Planung bis zur Fertigstellung. Kürzere Planungsverfahren und mehr Personal in Behörden gelten als zentrale Hebel für den zügigeren Ausbau.

Angesichts des geplanten wachsenden Verkehrsaufkommens auf der Schiene sowohl im Güter- als auch im Personenverkehr ist aus Sicht vieler Fachleute ein deutlich schnellerer Ausbau der Infrastruktur erforderlich. Schon jetzt stoße die vorhandene Schieneninfrastruktur insbesondere in den Ballungsräumen an ihre Kapazitätsgrenzen, sagte Landsberg. "Auf dem Land sollten vor dem Hintergrund gleichwertiger Lebensverhältnisse wieder mehr Städte und Gemeinden an den Schienenpersonenverkehr angebunden werden."

Wir möchten einen sicheren und ansprechenden Ort für Nutzer schaffen, an dem sie sich über ihre Interessen und Hobbys austauschen können. Zur Verbesserung der Community-Erfahrung deaktivieren wir vorübergehend das Kommentieren von Artikeln.