Spritpreise steigen wieder: Zu diesen Uhrzeiten tankt ihr am günstigsten

Zapfsäulen an einer Shell-Tankstelle. Die Benzinpreise und Dieselpreise setzen auch in dieser Woche ihren Höhenflug fort.  - Copyright: picture alliance / Geisler-Fotopress
Zapfsäulen an einer Shell-Tankstelle. Die Benzinpreise und Dieselpreise setzen auch in dieser Woche ihren Höhenflug fort. - Copyright: picture alliance / Geisler-Fotopress

Die Zeiten des günstigen Tankens sind vorbei. Wer derzeit an einer Tankstelle haltmacht, spürt deutlich die gestiegenen Preise – trotz des noch laufenden Tankrabatts.

Laut dem Autoclub ADAC ist der Diesel-Preis im Vergleich zur Vorwoche um 6,3 Cent auf 1,98 Euro gestiegen. Super E10 verteuerte sich den Angaben nach um 2,6 Cent auf rund 1,73 Euro. Grund für den Anstieg sei der auslaufende Tankrabatt und die dadurch gestiegene Nachfrage.

Zum Hintergrund: Anfang Juni senkte die Bundesregierung die Energiesteuer von Benzin und Diesel auf das europäische Mindestmaß. Dadurch vergünstigte sich Diesel um rund 17 Cent pro Liter und Benzin um 35 Cent. Angesetzt war der Rabatt auf drei Monate, er läuft Ende August aus. Zuvor war der Preis sowohl für Diesel als auch für Benzin stark nach oben geschossen, nachdem Russland am 24. September in die Ukraine einmarschiert war.

Die beste Zeit zum Tanken ist abends

Wenn ihr Autofahrer seid, könnte immerhin der Blick auf die Uhr euch helfen, zu sparen. Denn die Preise ändern sich mehrmals täglich. Als Faustregel gilt: Autofahrer zahlen zwischen 18 und 22 Uhr am wenigsten, hat der ADAC beobachtet. Am tiefsten müssen sie in der Zeit zwischen 5 und 8 Uhr morgens in die Tasche greifen. Danach sinken die Preise wieder, nur um meist ab dem späteren Vormittag erneut anzuziehen. Laut ADAC gibt es mehrere Preisspitzen pro Tag.

Autofahrer sollten laut ADAC grundsätzlich vor dem Tanken die Kraftstoffpreise vergleichen. Wer die bisweilen erheblichen Preisunterschiede zwischen verschiedenen Tankstellen und Tageszeiten nutzt, kann viel Geld sparen.

Als besonders groß entpuppt sich das Sparpotenzial für Fahrer von Benziner-Pkws. Hier beträgt die Differenz nach Angaben des ADAC zwischen dem teuersten Zeitpunkt um 7 Uhr und der günstigsten Phase zwischen 20 und 22 Uhr im Schnitt rund zwölf Cent je Liter.

Für Dieselfahrer gelten die gleichen Tageszeiten, allerdings fällt die erste Preisspitze morgens um 7 Uhr nicht so extrem aus wie bei Benzin.

Elias Holdrenried mit seinem Peugeot
Elias Holdrenried mit seinem Peugeot