Sprachförderung: Brandenburger Kita-Kinder sprechen viel besser

Die Sprachdefizite bei Brandenburgs Kita-Kindern haben sich dank verbesserter Sprachförderung in den vergangenen Jahren deutlich reduziert

Potsdam.  Bei Brandenburgs Kita-Kindern werden weniger Sprachdefizite beobachtet als noch vor einigen Jahren. 2010 wurden bei 19,7 Prozent der Mädchen und Jungen Sprachauffälligkeiten ein Jahr vor der Einschulung festgestellt. Im vergangenen Jahr sank der Anteil nach Angaben des Bildungsministeriums auf 14,1 Prozent. Das Land lege besonderes Augenmerk auf eine Anregung und Unterstützung der sprachlichen Entwicklung von Anfang an, betont der Ministeriumssprecher Ralph Kotsch bei einer Umfrage der Deutschen Presse-Agentur.

Die Sprachförderung steht im Land auf mehreren Säulen. Seit 2010 gibt es die verbindliche sogenannte Sprachstandsfeststellung. Dabei werden nach Angaben des Ministeriums Auffälligkeiten gezielt durch besondere Angebote im Alltag der Kitas kompensiert. Daneben wird das Beobachtungsinstrument "Meilensteine der Sprachentwicklung" eingesetzt. "Damit können Fachkräfte bereits ab dem 24. Lebensmonat auf Abweichungen von einer altersgemäßen Sprachentwicklung aufmerksam werden", sagt Kotsch.

Millionen in Sprachföderung investiert

Mehrere Millionen Euro hat das Land demnach in den vergangenen Jahren in verschiedene Sprachförderprogramme investiert. So erhält das Landesprogramm Sprachberatung seit 2012 jährlich 1,6 Millionen Euro. Es sieht die Beratung von Fachkräften, aber auch den Aufbau regionaler Strukturen zur Verbesserung der sprachlichen Bildung in der Kita-Betreuung vor. Darüber hinaus nehme das Land an Bundesprogrammen wie "Schwerpunktkitas Sprache und Integration" oder "S...

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