Sporting-Präsident redet sich in Rage und attackiert West-Ham-Bosse: "Dildo-Brüder"

Der Streit zwischen Sporting und West Ham geht in die nächste Runde. Der Präsident Carvalho redet sich in Rage und schießt gegen die Hammers-Bosse.

Der Transfer von William Carvalho von Sporting zu West Ham United scheiterte. Beide Klubs haben jedoch andere Auffassungen, warum der Wechsel platzte. Der Präsident des portugiesischen Erstligisten, Bruno de Carvalho, legt nun nach und bezeichnet die Hammers-Eigentümer David Sullivan und David Gold gegenüber dem vereinseigenen Sender als "Dildo-Brüder".

Sullivan hatte zuvor behauptet, dass Sporting das Angebot der Engländer zu spät angenommen habe, wodurch am Ende nicht mehr genügend Zeit war, um den Deal abzuschließen. Laut Carvalho entsprechen diese Äußerungen jedoch nicht der Wahrheit.

"Wo ist der Beweis", fragte der 45-Jährige. West Ham müsse die Sache nun richtig stellen. Bei der Attacke in Richtung des englischen Erstligisten sah der Sporting- Präsident auch von weiteren Beleidigungen nicht ab. "Diese beleidigten Jungfrauen", schimpfte der Portugiese.

William Carvalho ist derweil ein echtes Sporting-Eigengewächs. Seit 2007 ist der 25-Jährige im Verein, entwickelte sich dort zum Nationalspieler. Im vergangenen Sommer krönte er seine Entwicklung mit dem EM-Titel in Frankreich.