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Sportfilm "Air": Michael Jordan stellte Ben Affleck eine Bedingung

Ben Affleck (r.) bemühte sich, für seinen neuen Film "Air" einen expliziten Wunsch von NBA-Legende Michael Jordan zu erfüllen. (Bild: Tinseltown/Shutterstock/imago images/Cinema Publishers Collection)
Ben Affleck (r.) bemühte sich, für seinen neuen Film "Air" einen expliziten Wunsch von NBA-Legende Michael Jordan zu erfüllen. (Bild: Tinseltown/Shutterstock/imago images/Cinema Publishers Collection)

Der amüsante Sportfilm "Air - Der große Wurf" wird am 6. April in den deutschen Kinos erscheinen. Das von Ben Affleck (50) inszenierte Werk mit Matt Damon (52) in der Hauptrolle erzählt die wahre Geschichte der legendären Air-Jordan-Sneaker. Superstar Damon spielt den realen Nike-Mitarbeiter Sonny Vaccaro (83), der im Jahr 1984 die Idee hatte, für den damals verhältnismäßig unbekannten NBA-Rookie Michael Jordan (60) einen Sportschuh zu produzieren - ein Einfall, der aus der kleinen Firma Nike einen Weltkonzern machte.

Wie Regisseur Affleck jetzt in einem neuen Interview mit "The Hollywood Reporter" enthüllt hat, stellte ihm der reale Jordan eine besondere Bedingung für seinen Film "Air".

Michael Jordan: "Viola Davis, das ist meine Mutter"

In dem ausführlichen Interview beschreibt Affleck, wie er vor Beginn der "Air"-Dreharbeiten den sechsmaligen NBA-Champion fragte, welche Darstellerin im Film seine Mutter Deloris Jordan (81) verkörpern sollte. Affleck verrät, dass er sich schon im Moment des Fragestellens gedacht habe: "Oh verdammt". Denn er befürchtete, wenn es ihm nicht gelingen würde, Jordans Wunschdarstellerin für "Air" zu verpflichten, würde die Basketball-Legende unter Umständen denken, dass Affleck seinen expliziten Wunsch ignoriert hätte.

Wie der Regisseur von "Air" weiter ausführt, habe Jordan ihn sehr bestimmt angeschaut, und als Antwort auf seine Frage erklärt: "Viola Davis, das ist meine Mutter". Zu diesem Zeitpunkt habe die Figur Deloris jedoch keine sonderlich prominente Rolle im Drehbuch zu "Air" eingenommen, und lediglich eine Dialogzeile gehabt. Obwohl es "schwierig" sei, "Schauspieler für eine Rolle zu verpflichten", habe Affleck angesichts von Jordans ausdrücklichem Wunsch schlicht geantwortet: "OK, Mike", und sich in der Folge bemüht, Oscarpreisträgerin Davis zu casten.

Wie Affleck die Verpflichtung der vielbeschäftigten Darstellerin schließlich gelungen ist, verriet Affleck dem Branchenmagazin auch: "Durch Betteln", und er fügte hinzu: "Ich bin mir sicher, es gelang, weil ich sagte: 'Michael Jordan will, dass du seine Mutter spielst', und nicht, weil ich sagte: 'Ben Affleck will dich für seinen Film'".