Sport, Freizeit, Friseur, Gastro: Länder-Chefs einigen sich vor Treffen mit Merkel auf neue Lockdown-Regel für Ungeimpfte

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Vor dem Corona-Gipfel von Noch-Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) mit den Ministerpräsidenten der Länder haben sich die Länder geeinigt, ab wann künftig bundesweit in Bars, Restaurants, Hotels, Friseuren oder bei Veranstaltungen die 2G- oder sogar G-Plus-Regel in Kraft tritt. Bei der 2G-Regel wird der Zugang nur Geimpften und Genesenen erlaubt. Bei 2G-Plus brauchen beide zusätzlich noch einen tagesaktuellen negativen Corona-Test. In jedem Fall wird Ungeimpften der Zugang verwehrt, auch mit negativem Schnelltest.

Nach Informationen von Business Insider einigten sich die Ministerpräsidenten vor dem Gipfel mit Merkel in einer Telefonschalte laut neuer Beschlussvorlage darauf, dass die Einführung von 2G an eine Hospitalisierungsrate von 3,0 geknüpft wird. Das betrifft:

  • Freizeitveranstaltungen und -einrichtungen

  • Kulturveranstaltungen und -einrichtungen

  • Sportveranstaltungen und –ausübungen,

  • gastronomischen Einrichtungen und übrigen Veranstaltungen - in Innenräumen -

  • körpernahe Dienstleistungen und Beherbergungen

Eine Verschärfung in diesen Bereichen, vor allem in Bars, Diskos und Clubs, in dessen Rahmen Geimpfte und Genesene auch einen Test vorlegen müssen (2G Plus), soll ab einer Hospitalisierungsrate von 6,0 gelten.

Die Hospitalisierungsrate gibt die Zahl der Krankenhaus-Einweisungen pro 100.000 Einwohner an. Bundesweit liegt die Rate aktuell bei 5,3 Prozent. Damit sind gut 90 Prozent der aktuell vorhandenen und betreibbaren Intensivbetten deutschlandweit ausgelastet. Vielerorts werden erneut planbare Operationen verschoben.

Ab einer Hospitalisierungsrate vom 9,0 sollen die Länder noch weitergehende Maßnahmen nach dem Infektionsschutzgesetz vollziehen können. Dies betrifft auch Kontaktbeschränkungen etwa für Ungeimpfte.

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