Handball: Die Füchse Berlin sind die Nummer zwei der Welt

Die Füchse verpassen bei der Klub-WM in Katar den Titel-Hattrick und trösten sich mit 200.000 Dollar.

Berlin/Doha Und immer wieder stand Gonzalo Pérez de Vargas im Weg. Mal fing der Torhüter des FC Barcelona einen Wurf der Füchse mit den Händen noch ab, dann wieder spitzelte er die klebrige Kugel mit dem Fuß ins Aus der Handball-Arena zu Doha. Oder aber er ging in die Offensive, wie in der 19. Minute des Endspiels um den Super Globe in Katar, da segelte sein Wurf über das ganze Spielfeld und landete im Tor der Berliner. So fanden die Füchse im Finale der Klub-WM in Barcelona und Torwart Pérez de Vargas schließlich ihre Meister.

Statt des erhofften dritten Titels in Folge mussten sich die Berliner am Montag nach dem 25:29 (12:15) in Doha mit der Silbermedaille begnügen. Während der spanische Rekordmeister sich über eine Siegprämie in Höhe von 400.000 US-Dollar freuen durfte, können sich die Füchse mit einem Scheck über 200.000 US-Dollar trösten. Immerhin. Dennoch war Trainer Velimir Petkovic "richtig enttäuscht, weil wir heute richtig gut gespielt und gekämpft haben". Barcelona ist nach dem Triumph nun alleiniger Rekordgewinner des Wettbewerbs vor den Berlinern und dem nationalen Rivalen BM Ciudad Real (beide zwei Titel).

"Um Barcelona zu schlagen, muss alles passen, das war heute nicht der Fall", sagte Geschäftsführer Bob Hanning nach dem Finale: "Immer dann, wenn wir die Chance hatten, dem Spiel eine Wende zu geben, haben wir uns selbst um den Erfolg gebracht." Beste Berliner Werfer waren Petar Nenadic, Fabian Wiede und Erik Schmidt mit jeweils fünf Treffern.

Barcelona ist nach...

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