Sport beugt Brustkrebs vor und hilft während der Therapie

Wer als Frau Sport treibt, kann damit das Brustkrebsrisiko senken. Foto: Christian Hager/dpa

Allgemein bekannt ist: Sport hält den Körper fit und stärkt das Immunsystem. Doch der Gesundheitseffekt ist sogar noch größer. Denn mit Bewegung kann auch das Brustkrebsrisiko minimiert werden.

Bonn (dpa/tmn) - Regelmäßige Bewegung senkt bei Frauen das Brustkrebsrisiko um 20 bis 30 Prozent. Darauf weist die Deutsche Krebshilfe hin. Erkrankt eine Frau dennoch, erleidet sie wahrscheinlich seltener einen Rückfall, wenn sie vor Ausbruch der Erkrankung regelmäßig trainiert hat.

Auch in der Therapie einer Brustkrebserkrankung spielt Sport heute eine wichtige Rolle: Bewegung hilft zum Beispiel gegen Müdigkeit und Erschöpfung - das sogenannte Fatigue-Syndrom, das häufig bei Krebspatientinnen auftritt. Bei Patientinnen, die im Rahmen ihrer Möglichkeiten während der Chemotherapie Sport treiben, treten zudem weniger Nebenwirkungen auf.

Nach der Therapie kann sich regelmäßige Bewegung positiv auf das Wohlbefinden auswirken. In Krebssportgruppen haben Betroffene zudem die Möglichkeit, sich mit anderen auszutauschen. Solche speziellen Sportangebote finden Krebspatientinnen zum Beispiel in vielen Gruppen der Frauenselbsthilfe nach Krebs (FSH).