Spontanes Treffen zwischen Putin und Trump: Russland bestreitet Einmischung in den US-Wahlkampf

Valentina Resetarits
Vladimir Putin and Donald Trump

Etwas mehr als ein Jahr ist es jetzt her, dass Donald Trump die Wahl zum Präsidenten der Vereinigten Staaten gewinnen konnte. Mindestens genau so lange wird darüber debattiert, ob sich Russland bewusst in die US-Wahl eingemischt hat. 

Auf Trumps Asien-Reise traf er sich nun mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin zu einem informellen Gespräch am Rande des Apec-Gipfels in Hanoi. Thema dieses Gesprächs war nicht nur, eine gemeinsame Linie im Syrienkonflikt zu finden. Auch eine mögliche russische Manipulation der US-Wahl wurde besprochen. 

„Er sagt mir jedes Mal, wenn er mich sieht: 'Ich habe das nicht gemacht', und ich glaube ihm, wenn er das sagt, dass er das so meint“, sagte Trump in einer Erklärung über Putin. Und weiter: „Wir haben offenbar ein gutes Gespür füreinander, ein gutes Verhältnis, obwohl wir uns nicht gut kennen. Ich denke, dass es ein sehr gutes Verhältnis ist.“

Trump beklagte aber auch das schlechte Verhältnis zwischen den USA und Russland insgesamt, das sich unbedingt verbessern sollte. Er würde mit Putin lieber in der Ukraine-Frage vorankommen, statt endlos über die russische Beeinflussung der US-Wahl zu diskutieren. 

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