Spitzenverbände wollen Weikert als DOSB-Boss

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Spitzenverbände wollen Weikert als DOSB-Boss
Spitzenverbände wollen Weikert als DOSB-Boss

Im Kampf um das Präsidenten-Amt des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) weiß Thomas Weikert offenbar gewichtige Fürsprecher auf seiner Seite.

Wie die Süddeutsche Zeitung am Montag berichtet, wird der Chef des Tischtennis-Weltverbands ITTF von mindestens 14 Spitzensportverbänden unterstützt. Diese haben sich demnach in einem gemeinsamen Brief für Weikert als Nachfolger des zum Jahresende aus dem Amt scheidenden Alfons Hörmann ausgesprochen.

Zu den Unterzeichnern gehören laut SZ "diverse Kern-Verbände des olympischen Sports wie Leichtathletik, Turnen, Rudern, Kanu und Fechten". Dem DOSB sind 66 Spitzenverbände angeschlossen, 40 davon vertreten olympische Sportarten. Weikert, der sein Amt als ITTF-Präsident am Jahresende niederlegt, wollte sich am Montag nicht zum Thema äußern.

Weikert wird schon länger gehandelt

Adressat des Briefes der Verbände sei Ingo Weiss, Präsident des Deutschen Basketball Bundes (DBB) und Sprecher der Spitzenverbände im DOSB. Weiss ist auch Mitglied der Findungskommission, geleitet wird diese vom früheren Bundespräsidenten Christian Wulff.

Weikert wird schon seit einer Weile als möglicher Nachfolger Hörmanns gehandelt, äußerte sich bislang aber kaum zu seinen Ambitionen. Seit 2009 war er in verschiedenen Funktionen für die ITTF tätig, 2014 übernahm er nach dem Rücktritt des früheren Präsidenten Adham Sharara kraft Satzung das Amt an der Verbandsspitze. 2017 wurde Weikert für seine erste Amtszeit als ITTF-Präsident gewählt.


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