Spielwarenhändler rechnen mit gutem Weihnachtsgeschäft

Spielzeugbrance hofft auf gutes Weihnachtsgeschäft

Die Spielwarenhändler rechnen mit einem neuen Umsatzrekord in diesem Jahr. "Wer einen sicheren Arbeitsplatz hat, spart nicht bei den Spielzeug-Geschenken für die Kleinsten", erklärte der Geschäftsführer des Bundesverbandes des Spielwaren-Einzelhandels (BVS), Willy Fischer, am Dienstag in Köln. Der BVS erwartet dieses Jahr wieder ein gutes Geschäft in der Weihnachtszeit, das sich wegen der kürzeren Adventszeit auf drei Wochen konzentrieren wird.

Das Weihnachtsgeschäft im November und Dezember hat mit gut 40 Prozent einen besonders hohen Anteil am Jahresergebnis der Branche, wie der BVS mitteilte. Für das Jahr 2017 werde ein Umsatzplus von bis zu zwei Prozent auf 3,167 Milliarden Euro erwartet, wenn alles "super" laufe. Angetrieben werde das Geschäft neben der Zuversicht der Konsumenten auch durch einen "anhaltenden Babyboom" in Deutschland.

Im bisherigen Jahresverlauf haben vor allem die "Fidget Spinner", kleine rotierende Spielgeräte, für zusätzlichen Umsatz gesorgt. Auch der Bereich der Spiele und Puzzles wuchs von Januar bis Oktober um sechs Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Spielzeug für draußen sowie zum Basteln und Malen verlor um jeweils drei Prozent.

Wichtigster Vertriebskanal ist dem BVS zufolge das Internet, wo die Verbraucher dieses Jahr laut Prognose 37 Prozent ihrer Spielzeugeinkäufe tätigen. Vergangenes Jahr waren es 36 Prozent. Im stationären Handel kauften nur noch 32 Prozent ihr Spielzeug ein, vor einem Jahr waren es noch 33 Prozent.