Stadion gefunden! Leipzig löst Liverpool-Problem

SPORT1
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Für das Hinspiel zwischen RB Leipzig und dem FC Liverpool ist eine Lösung gefunden. Die Partie in der Champions League findet in Ungarn statt.

Leipzig's German headcoach Julian Nagelsmann (R) congratulates Leipzig's Hungarian defender Willi Orban after the German first division Bundesliga football match VfB Stuttgart v RB Leipzig on January 2, 2021 in Stuttgart, southern Germany. - Leipzig won the match 1-0. (Photo by Thomas KIENZLE / various sources / AFP) / DFL REGULATIONS PROHIBIT ANY USE OF PHOTOGRAPHS AS IMAGE SEQUENCES AND/OR QUASI-VIDEO (Photo by THOMAS KIENZLE/POOL/AFP via Getty Images)
RB Leipzig, das Team von Coach Julian Nagelsmann, wird nun in Budapest gegen den FC Liverpool spielen. (Getty Images)

Das Hinspiel des Champions-League-Achtelfinals zwischen RB Leipzig und dem FC Liverpool am 16. Februar (21 Uhr) findet statt in Leipzig in Budapest stat.

Corona-Schutzmaßnahmen: Liverpool darf nicht nach Deutschland einreisen

Die Europäische Fußball-Union (UEFA) bestätigte, dass ein Ausweich-Spielort gefunden wurde und die Partie in der Puskás Arena um 21 Uhr steigt und bedankte sich bei den Klubs sowie beim Ungarischen Fußballverband für die Zusammenarbeit und die Lösung des Problems.

Die Sachsen können das Achtelfinal-Hinspiel in der Königsklasse am 16. Februar nicht im heimischen Stadion austragen. Wegen der aktuellen Corona-Schutzmaßnahmen des Bundes darf Gegner Liverpool mit Teammanager Jürgen Klopp nicht nach Deutschland einreisen.

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Der Bundesligist hatte für die Austragung laut Klub-Boss Oliver Mintzlaff zwei Optionen, entschied sich aber für Budapest und gegen die Alternative, bei den Tottenham Hotspur in London zu spielen.

Der SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach hält das Einreiseverbot für die Engländer für die "richtige Entscheidung". Lauterbach auf SID-Anfrage weiter: "Wir sind in Deutschland dabei, die B.117-Mutation, die in England eine gefährliche Rolle spielt, zu bekämpfen."

Leipzig wollte Heimrecht tauschen

Ein Heimrechttausch mit dem englischen Meister kam nicht zustande. "Wir haben Liverpool gefragt, ob wir das Heimrecht tauschen, das konnten wir aus diversen Gründen nicht. Das müssen wir akzeptieren und suchen andere Lösungen", hat Leipzigs Sportdirektor Markus Krösche bei Sky betont.

Wäre eine Verlegung des Spiels an einen anderen Ort oder auf einen Zeitpunkt nach Auslaufen der Einreiseregelung nicht gelungen, wäre die Partie für Leipzig als verloren gewertet worden.

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