Spiderbands: Der neue Fitness-Hype?

(Foto: Spiderbands)

In New York greift ein neuer Fitnesstrend wie ein Lauffeuer um sich: Spiderbands! Aber was genau steckt hinter diesem ungewöhnlichen Workout, bei dem man sprichwörtlich in den Seilen hängt?

Wer hat sich Spiderbands ausgedacht?

Erfunden wurde das Spiderbands-Konzept von der New Yorker Fitnesstrainerin Franci Cohen. Sie hatte das übliche Workout-Equipment satt und wollte mal was Neues ausprobieren. “Ich spielte mit einem Bungee-Seil und einer Trapezstange herum, befestigte hier und dort etwas, als mir die Idee kam”, verrät der Fitness-Guru gegenüber ‘cosmopolitan.com’. Sieben Jahre lang experimentierte Franci herum, am Ende kam ein neuartiges Trainingsgerät heraus, das auf den ersten Blick etwas befremdlich wirkt, in der Praxis jedoch viel Spaß verspricht. Spiderbands heißt das Ganze, also ‘Spinnenbänder’ – und seit Kurzem kann man die in Francis neuem Fitnessstudio in Manhattan ausprobieren.

Einfach mal abhängen – mit Spiderbands

Mit ihrer neuen Work-out-Idee möchte Franci Cohen vor allem eins: Fitnessbegeisterten Spaß UND ein effektives Training ermöglichen – beides trifft sich ihrer Meinung nach nämlich zu selten. “Wenn eine Übung Spaß macht, dann bringt sie meistens nichts”, seufzt die US-Trainerin. “Und wenn sie was bringt, dann ist sie so anstrengend, dass man sich nicht jeden Tag dazu aufraffen kann.” Spiderbands soll dieses Dilemma lösen!

Wie das Gerät aussieht? Von der Decke hängen zwei Widerstandsbänder, die man mit unterschiedlichen Zusatzteilen für unterschiedliche Work-outs umfunktionieren kann. Zum Beispiel lassen sich die Spiderbands sowohl mit hoch als auch niedrig angebrachten Griffen, einer Stange oder einer Schlinge ausstatten – je nachdem welches Körperteil man gerade trainieren möchte.

Was bringen die Spiderbands?

Mit den Spiderbands lassen sich verschiedene Übungen durchführen, so kann man sich zum Beispiel mit Händen und Füßen an den Griffen festhalten und mit seinem eigenen Körpergewicht arbeiten. Der Widerstand der Bänder sorgt außerdem für einen Extra-Energieaufwand bei herkömmlichen Übungen, gleichzeitig aber auch für mehr Schwung bei Übungen, die sonst schwerer auszuführen sind: So könnte man sich beispielsweise mit dem Bauch durch die Schlinge legen und sich bei seinen Liegestützen von der Spannkraft der Bänder unterstützen lassen. Das sorgt auch für ein gelenkschonenderes Work-out!

Wo kann man die Spiderbands ausprobieren?

Leider beschränkt sich der Spiderbands-Hype bisher auf New York: Dort bietet Franci Cohen unterschiedliche Kurse (darunter Signature Spiderbands, SpiderKix und Spider Circuit) an, die jeweils andere Fitness-Schwerpunkte setzen und weiteres Equipment wie Mini-Trampoline und BOSU-Bälle zum Einsatz kommen lassen. Die gute Nachricht lautet allerdings, dass der Fitness-Guru bereits ein zweites Studio im Big Apple plant und auch Pläne für Los Angeles hat. Vielleicht kommen die Spiderbands dann irgendwann ja auch nach Deutschland!

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