Spektakulärer Einbruch: Gestohlene Goldmünze aus dem Bode-Museum bleibt verschwunden

Spezialkräfte durchsuchen derzeit Wohnungen in Neukölln. Laut einem Medienbericht soll eine arabische Großfamilie im Fokus stehen.

Es war ein filmreifer Einbruch: Die Diebe der Zwei-Zentner-Goldmünze in Berlin gingen hochprofessionell vor. Ein Vierteljahr später gibt der Fall weiter Rätsel auf.

Auch drei Monate nach dem spektakulären Diebstahl einer millionenschweren Goldmünze in Berlin gibt es keine heiße Spur. Sowohl die Polizei wie auch die Staatlichen Museen zu Berlin haben eigenen Auskünften zufolge keine neuen Erkenntnisse zu dem Fall.

Unverkäufliche Münze wird wahrscheinlich zerkleinert und eingeschmolzen

Unbekannte hatten in der Nacht zum 27. März die kanadische 100-Kilo-Goldmünze "Big Maple Leaf" aus dem Bode-Museum entwendet. Sie hat einen geschätzten Materialwert von 3,8 Millionen Euro. Den Spuren zufolge gelangten die Diebe über eine Leiter in das Museum und transportierten die Münze mit einer Schubkarre ab, um schließlich mit einem Auto zu fliehen.

Die Ermittler gingen früh davon aus, dass die Täter die Münze zerkleinern und einschmelzen. Am Stück hätte sie sich nach Einschätzung von Experten wegen ihrer Bekanntheit nicht verkaufen lassen. Die Polizei hatte in einem Zeugenaufruf deshalb auch gefragt, wem "größere Goldmengen gegebenenfalls in ungewöhnlicher Form" angeboten worden seien. Insgesamt gab es mehr als 50 Hinweise zu dem Fall, sie führten aber zu keinem greifbaren Ergebnis.

Das Berliner Bode-Museum

Goldspuren am Bahndamm

Im Bode-Museum, das zum Weltkulturerbe Museumsinsel gehört, wurden die Sicherheitsvorkehrungen verstärkt, Details gab es dazu jedoch nicht. Wegen der ungewöhnlichen Umstän...

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