Spektakel! Bayer ballert sich in die K.o.-Runde

SPORT1
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Bayer Leverkusen hat nach einem erneuten Tor-Spektakel gegen Nizza die K.o.-Phase der Europa League erreicht. Nach dem 3:2 (2:1) ist dem Bundesligisten die Zwischenrunde bereits vor der letzten Partie nicht mehr zu nehmen.

Bereits ein Remis hätte der Werkself gereicht. Allerdings spielte Leverkusen von Beginn an offensiv und so entwickelte sich erneut ein Spektakel gegen Nizza. Bereits im Hinspiel hatten die Rheinländer mit 6:2 gewonnen.

Dieses mal trafen Moussa Diaby nach Traumpass von Kerem Demirbay (22.), Aleksandar Dragovic per Direktabnahme (32.) und Julian Baumgartlinger mit einem Kopfball (51.).

Hradecky patzt bei Leverkusen

Für Nizza schossen Hassane Kamara (26.) und Dan Ndoye nach einem Mega-Patzer von Bayer-Keeper Lukas Hradecky (46.) jeweils den Ausgleich.

Für Leverkusen geht es am abschließenden Spieltag gegen das punktgleiche Slavia Prag nun um den Gruppensieg.

Dann soll auch wieder Torjäger Lucas Alario dabei sein. Der Argentinier fehlte wie bereits am vergangenen Wochenende in der Bundesliga gegen Hertha BSC mit Knieproblemen. Sein Vertreter im Angriff war Patrik Schick.

Dem Tschechen gelang in der 26. Minute ein regulärer Treffer, der aber aufgrund einer vermeintlicher Abseits-Position aberkannt wurde. Der Videoschiedsrichter ist in der Europa League aber erst ab der K.o.-Runde verfügbar.

Bosz bringt Debütant Türkmen

Leverkusens Coach Peter Bosz nutzte in der zweiten Hälfte die Gelegenheit, um zwei Talenten eine Chance zu geben. So feierte der 18 Jahre alte Cem Türkmen sein Profi-Debüt und auch der 17-Jährige Emrehan Gedikli kam zu seinem zweiten Einsatz bei der Werkself.

Nizza musste derweil auf den verletzten Dante verzichten. Der brasilianische Abwehrchef zog sich Anfang November einen Kreuzbandriss zu und steht mehrere Monate nicht zur Verfügung.

Außerdem erwischte Nizza das Coronavirus zuletzt in vollem Maße. Mitte November wurden viele Akteure positiv getestet, was unter anderem zur Absage des Ligaspiels gegen Olympique Marseille führte.

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Mit Sport-Informations-Dienst (SID)