"Speer in Eingeweide": Kanadische Eishockey-Pressestimmen

"Speer in Eingeweide": Kanadische Eishockey-Pressestimmen

Die kanadische Presse lässt kein gutes Haar am Eishockey-Team, das im olympischen Halbfinale von Pyeongchang sensationell Deutschland unterlag. Die Pressestimmen im Überblick:
The Globe and Mail: "Kanadas Vagabunden wachen gegen aufopferungsvoll kämpfende Deutsche zu spät auf. Nun geht es ins Spiel um Platz drei, das wie eine Lebensversicherung ist: Es ist unsexy, niemand redet darüber - aber in ein paar Jahren ist man vielleicht ganz froh, sie abgeschlossen zu haben."  
National Post: "Ein dunkler Tag für das kanadische Eishockey. Der schlimmstmögliche Ausgang für ein Team ohne NHL-Stars - wie ein Speer in die Eingeweide."
Vancouver Sun: "Es geht nicht darum, wer Du bist, wo Du spielst. Es geht nicht darum, dass niemand Dich kennt. Es geht nicht darum, dass dies nicht das Team Canada war, das wir gerne sehen wollten. Es geht darum, verloren zu haben, gegen Deutschland, dieses verfluchte Deutschland, das sich nicht mal für die letzten Olympischen Spiele qualifiziert hatte. Kanada hat sich selbst geschlagen. Sie werden diese Niederlage womöglich für den Rest ihres Lebens mit sich herumschleppen." 
Toronto Star: "Es ist eine Schande. Die Crew der Ungewollten verschleudert ihre Chance gegen Deutschland. Es waren die Aussortierten des kanadischen Eishockey-Systems, sie verloren gegen die nicht wirklich guten Deutschen. Das zweite Drittel war nicht mal vorüber, da war es schon schwierig, nicht die meisten von ihnen zu hassen."
Metro News: "Wunder auf eis! (auf deutsch, d. Red.) Deutschland schockiert Kanada in einer Halbfinal-Sensation."