SPD verharrt im Umfragetief

Die SPD verharrt zum Jahresstart im Stimmungstief. Wäre jetzt Bundestagswahl, könnte die Partei mit nur zwölf Prozent der Stimmen rechnen, wie eine Umfrage des Meinungsforschungsunternehmens Forsa für die Sender RTL und n-tv ergab

Die SPD verharrt zum Jahresstart im Stimmungstief. Wäre jetzt Bundestagswahl, könnte die Partei mit nur zwölf Prozent der Stimmen rechnen, wie eine am Samstag veröffentlichte Umfrage des Meinungsforschungsunternehmens Forsa für die Sender RTL und n-tv ergab. Im Vergleich zur vorangegangenen Erhebung verloren die Sozialdemokraten demnach einen Prozentpunkt. Auch im am Donnerstag veröffentlichten ARD-"Deutschlandtrend" war die SPD auf lediglich 13 Prozent gekommen.

In der Umfrage für RTL und n-tv liegt die Union den Angaben zufolge bei 28 Prozent, die Grünen kommen auf 22 Prozent. Die AfD landet mit 13 Prozent knapp vor der SPD. Die FDP kommt in der Erhebung auf neun Prozent, die Linke auf acht.

Wenig Begeisterung ließen die Befragten für die neue SPD-Vorsitzende Saskia Esken erkennen. Hätten sie die Wahl zwischen Esken und CDU-Chefin Annegret Kramp-Karrenbauer als Bundeskanzlerin, würden sich den Angaben zufolge 22 Prozent für Kramp-Karrenbauer und zwölf Prozent für Esken entscheiden. Mit 66 Prozent gab allerdings eine deutliche Mehrheit an, sie würden keine von beiden wählen.

Für die Erhebung hatte Forsa im Auftrag von RTL und n-tv von Montag bis Freitag dieser Woche 2503 Menschen befragt. Die statistische Fehlertoleranz wurde mit 2,5 Prozentpunkten angegeben.