SPD-Generalsekretär Kevin Kühnert zieht sich von Twitter zurück

Der SPD-Generalsekretär Kevin Kühnert hat sein Twitter-Konto deaktiviert. Grund dafür sei die Diskussionskultur gewesen, die auf der Plattform zu "Fehlschlüssen und Irrtümern in politischen Entscheidungen führe.  (Bild: 2021 Getty Images / Maja Hitij)
Der SPD-Generalsekretär Kevin Kühnert hat sein Twitter-Konto deaktiviert. Grund dafür sei die Diskussionskultur gewesen, die auf der Plattform zu "Fehlschlüssen und Irrtümern in politischen Entscheidungen führe. (Bild: 2021 Getty Images / Maja Hitij)

Für den SPD-Generalsekretär Kevin Kühnert hat es sich erst einmal ausgetwittert: In einem Videointerview mit dem "Redaktionsnetzwerk Deutschland" (RND) verkündete er, dass er sein Twitter-Konto deaktiviert habe und verriet auch die Beweggründe.

Meinungen, Entscheidungen, Seitenhiebe - heutzutage sind viele Politikerinnen und Politiker auf Twitter vertreten und tweeten, was das Zeug hält. Sind die Kurznachrichten doch ein beliebtes Mittel, um auf schnelle Art und Weise die eigenen Standpunkte mit der Öffentlichkeit zu teilen. Doch eine Person kann sich mit der Plattform nicht mehr identifizieren: Kevin Kühnert. Der SPD-Generalsekretär hat sein Twitter-Konto deaktiviert.

In einem Videointerview mit dem "Redaktionsnetzwerk Deutschland" (RND) sprach Kühnert über seine Entscheidung. Grund dafür sei die Diskussionskultur, die zu "Fehlschlüssen und Irrtümern in politischen Entscheidungen" führe. Auch "die Art und Weise wie dort Gesellschaft repräsentiert oder, ich würde sagen, absolut gar nicht repräsentiert wird", habe ihn in der letzten Zeit gestört. Durch das regelmäßige Nutzen von Twitter habe der Politiker die Realität nur verzerrt wahrgenommen.

In den vergangenen Monaten hat Kühnert die Plattform "quasi nicht mehr genutzt". Dadurch müsse "man für sich auch einfach mal die Konsequenz ziehen und sagen: Das scheint für meine politische Arbeit gerade nicht das richtige Medium zum Senden und Empfangen zu sein."