Spartak-Ärztin wehrt sich gegen Sex-Gerüchte

Am letzten Spieltag der Gruppenphase der Champions League traf Spartak Moskau auf den FC Liverpool. Teamärztin und Instagram-Model Victoria Gameeva verbot den Spielern angeblich zuvor den Sex – und wehrt sich nun gegen die Vorwürfe.

Spartak Moskau verlor in der Champions League deutlich gegen den FC Liverpool

Die Gruppe E der Champions League war vor dem letzten und entscheidenden Spieltag sechs völlig offen. Mit einem Sieg konnte jede Mannschaft aus dem Trio FC Liverpool, FC Sevilla und Spartak Moskau den ersten Platz sichern, mit einer Niederlage gar auf den dritten Rang abrutschen.

Dementsprechend ernst nahmen die Russen die Vorbereitung auf das Spiel. Laut ukrainischen Medien soll Teamärztin Victoria Gameeva den Spielern gar jeglichen Sex vor dem Spiel verboten haben. Die Kardiologin wehrt sich allerdings gegen die Gerüchte.



“Mit Spielern nicht über Sex gesprochen”

In der russischen Zeitung Sovsport gab sie ein diesbezügliches Statement ab: “Ich habe mit den Spartak-Spielern nicht über Sex gesprochen.“ Vielmehr sei ein Interview aus der Zeitung R-Sport falsch interpretiert worden.

Gameeva habe allgemein über den Mythos der Leistungssteigerung durch Sex gesprochen und dabei anerkannt, dass Ergebnisse aus dem Kampfsport gezeigt hätten, dass lediglich Frauen von Geschlechtsverkehr direkt vor einem Wettkampf signifikante Vorteile erhalten würden.



Instagram-Model sammelt Follower

Bei Männern hingegen wäre keine Leistungssteigerung mit Sex vor dem Sport nachgewiesen worden, eher im Gegenteil: “Sie müssen in den zwei bis drei Tagen zuvor darauf verzichten.” Die durch Sex erhöhte Menge an Testosteron würde nicht förderlich sein.

Somit erfreute sich das Instagram-Model letztlich nur über eine erhöhte Aufmerksamkeit aufgrund der Falschmeldung: “Ich habe mehr als 16.000 neue Follower hinzubekommen.” Und die Spieler – ob mit Sex oder ohne – bekleckerten sich bei der 0:7-Niederlage ohnehin nicht mit Ruhm.