Sparer wollen laut Umfrage vor allem Sicherheit für ihr Geld

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Das Sparbuch ist nach wie vor bei vielen beliebt. Dass es meist keine Zinsen abwirft, scheint Sparer nicht zu stören.
Das Sparbuch ist nach wie vor bei vielen beliebt. Dass es meist keine Zinsen abwirft, scheint Sparer nicht zu stören.

Sparer in Deutschland wollen offenbar nur wenig riskieren. Denn Sicherheit ist für viele das wichtigste Kriterium bei der Geldanlage. Die Erwartungen an die Rendite passen dazu aber nicht.

Berlin (dpa/tmn) - Sicherheit - kaum etwas scheint für die Bundesbürger bei der Geldanlage wichtiger zu sein. Das zeigt zumindest eine aktuelle Umfrage von Kantar im Auftrag der Postbank. Für rund 91 Prozent hat Sicherheit demnach Priorität, 4,5 Prozent meinen, dass es ihnen eher unwichtig sei, ihr Geld in Sicherheit zu wissen; 4,4 Prozent ist dieser Aspekt egal.

Auf Rendite legen hingegen nur knapp 71 Prozent der Bundesbürger Wert. Den restlichen rund 29 Prozent ist das nicht so wichtig. Nur etwa 44 Prozent der Befragten räumen der Nachhaltigkeit einer Geldanlage Priorität ein. 20,6 Prozent ist die ökologische und/oder soziale Verträglichkeit der Investition unwichtig, 35,3 Prozent ist sie ganz egal.

Dazu passen die bevorzugten Spar- und Anlageprodukte: Das Sparbuch nutzen fast 53 Prozent, das Girokonto rund 34 Prozent. Wertpapiere kommen mit fast 26 Prozent auf den dritten Platz. Nicht ganz dazu passt die erwartete Rendite: Im Schnitt rechnen die Sparer mit einem jährlichen Ertrag von durchschnittlich 5 Prozent aus ihren Geldanlagen. Einlagen auf Girokonten und Sparbüchern werden in der Regel aber gar nicht oder nur sehr gering verzinst.

Für die repräsentative Umfrage im Auftrag der Postbank wurden von Kantar vom 19. Januar bis zum 25. Januar 1000 Verbraucher ab 16 Jahren online befragt.