Spaniens Liga-Präsident Javier Tebas schießt gegen PSG: "Sollen verschwinden!"

Wiederholt hat sich Tebas klar und deutlich gegen PSG ausgesprochen. Dem LaLiga-Präsident ist der Neymar-Transfer noch immer ein Dorn im Auge.

Javier Tebas hat sich zum wiederholten Male deutlich gegen PSG ausgesprochen. Der spanische Liga-Präsident hat die finanziellen Vorstöße der Franzosen in einem Interview mit  Actualidad Economica hart kritisiert.

Tebas stellte klar: Wäre er verantwortlich, würde "PSG aus dem Wettbewerb verschwinden." Die vom Emirat Katar mit viel Geld unterstützten Franzosen hatten zuletzt neue Dimensionen auf dem Transfermarkt eröffnet.

Neymar wurde für 222 Millionen Euro vom FC Barcelona geholt, Kylian Mbappe vom AS Monaco wird rund 180 Millionen Euro kosten. Tebas wetterte: "Ich habe das schonmal gesagt. Sie erzeugen eine künstliche Inflation, die den Zusammenbruch der Wirtschaft zu verantworten hat. Das entspricht nicht den Vorstellungen von Angebot und Nachfrage."

Tebas wollte UEFA-Strafe für PSG

Im Herbst letzten Jahres hatte Tebas bereits ähnlich drastische Worte gewählt. Damals bezichtige er PSG des "Betrugs" und sprach davon, dass sie mit dem Neymar-Transfer in den "Financial-Fairplay-Pool pinkeln" würden.

Damals hatte er die UEFA dazu aufgefordert, PSG vor Start des Wettbewerbs zu bestrafen. Bislang kam der aktuelle Tabellenführer der Ligue 1 aber ungeschoren davon. Am 20. April muss sich der Klub allerdings wegen seiner Finanzien vor der UEFA erklären .