Spanien meldet Lieferverzögerungen bei Pfizer-Corona-Impfstoff

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Die erste Lieferung war am Wochendende in Spanien eingetroffen.

Bei der Lieferung des Corona-Impfstoffs von Pfizer und Biontech wird es nach Angaben der spanischen Regierung in acht europäischen Ländern Verzögerungen geben. Der spanische Pfizer-Ableger sei in der Nacht darüber informiert worden, dass es in der Pfizer-Fabrik im belgischen Puurs kurzzeitig logistische Probleme gegeben habe, teilte das spanische Gesundheitsministerium am Montag mit. Die nächste Lieferung werde deshalb erst am Dienstag eintreffen.

Am Sonntag hatten die Impfkampagnen gegen das Coronavirus offiziell EU-weit gestartet. Spanien sollte normalerweise am Montag weitere 350.000 Dosen erhalten. Doch habe es in der Fabrik Probleme gegeben, die mit der "Temperaturkontrolle der Lieferungen" zusammenhingen, sagte Gesundheitsminister Salvador Illa dem Sender "Cadena Ser". Diese seien aber "offenbar wieder behoben". Welche anderen Länder von den Lieferverzögerungen betroffen sind, blieb zunächst offen.

Der Impfstoff des deutschen Unternehmens Biontech und seines US-Partners Pfizer muss normalerweise bei minus 70 Grad tiefgekühlt werden und wird deshalb in speziellen Kühlboxen geliefert. Aufgetaut kann er dann bis zu fünf Tage bei Kühlschranktemperatur zwischen zwei und acht Grad aufbewahrt werden.

ans/ck