SpaceX: Elon Musk bringt vier Privatleute ins All

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Drei Tage lang sind die vier Weltraumtouristen im All unterwegs.
Drei Tage lang sind die vier Weltraumtouristen im All unterwegs.

Guten Morgen! Während ihr geschlafen habt, ging andernorts die Arbeit in der Digitalszene weiter.

Die Top-Themen:

Elon Musks SpaceX-Rakete mit vier Weltraumtouristen an Bord ist erfolgreich ins All gestartet. Es ist der erste, rein private Raumflug von SpaceX, kein Mitglied der Crew ist ausgebildeter Astronaut. Die Technik der Rakete wird durch Experten der Firma ferngesteuert. Die SpaceX-Mission ist die dritte prominente kommerzielle Weltraummission in diesem Jahr, nachdem Virgin Galactic und Blue Origin zuvor ebenfalls ins All zielten.

Die Crew der Raumkapsel „Dragon“ besteht aus Kommandant Jared Isaacman, der ersten schwarzen weiblichen Raumfahrtpilotin Sian Proctor, der bisher jüngsten US-Raumfahrerin Hayley Arceneaux und Missionsspezialist Chris Sembroski. Die Reise wurde von Isaacman für einen nicht genannten Betrag bezahlt. Der Erlös soll einem Kinderkrankenhaus zugutekommen. Drei Tage lang sind die vier Weltraumbesucher nun im All unterwegs. [Mehr bei CNBC]

Auf Gründerszene lest ihr heute: Wie überzeugt ihr einen Unicorn-Investor? Daniel Keiper-Knorr ist Mitgründer von Speedinvest – dem Vorzeige-VC in Österreich. „Was ich jedem raten kann: einfach mal machen - aber bitte mit einem guten Plan“, sagt er. Wir verraten euch, was er damit meint. Denn er weiß, was Gründer besser tun können, um bei Venture-Capital-Unternehmen zu punkten. [Mehr bei Gründerszene]

Und hier die weiteren Schlagzeilen der Nacht:

Biontech, das mit dem US-Pharmakonzern Pfizer zusammen einen mRNA-Impfstoff entwickelt hat, ist einer von drei Kandidaten für den Deutschen Zukunftspreis 2021. Das Mainzer Unternehmen war unter den ersten Unternehmen, die einen Impfstoff gegen das Coronavirus auf den Markt brachten. Die beiden anderen nominierten Teams entwickelten eine neue Technik für bessere CT-Bilder und einen alternativen Kautschuk. Am Mittwoch stellten die Teams ihre Entwicklungen Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier vor. Die mit 250.000 Euro dotierte Auszeichnung wird am 17. Dezember in Berlin verliehen. [Mehr bei Handelsblatt]

Lilium ist verhalten an der US-Technologiebörse Nasdaq gestartet. Die Aktie des Flugtaxi-Startups startete am Mittwochnachmittag mit einem Verlust von bis zu 4,2 Prozent. Zuletzt notierte das Papier bei 9,31 US-Dollar. Der IPO erfolgte durch einen Spac-Börsengang über das Investmentvehikel Qell, eine Mantelfirma, die bereits an der Börse notiert ist. Der Börsengang brachte 584 Millionen Dollar Bruttoerlös ein, das ist deutlich weniger als die erhofften 800 Millionen Dollar. [Mehr bei Handelsblatt und Süddeutsche Zeitung]

Goldman Sachs hat angekündigt, das Fintech Greensky aus Atlanta zu übernehmen. Die Übernahme soll 2,2 Milliarden Dollar kosten. Greensky vergibt Kredite an Menschen, die ihre Häuser renovieren möchten. Der Deal, der noch der behördlichen Genehmigung unterliegt, soll das Verbrauchergeschäft des Unternehmens stärken. Die Aktien von Greensky stiegen nach der Ankündigung um 50 Prozent. Nach dem Erfolg von Affirm, Klarna und Afterpay setzten Banken derzeit auf Buy-Now-Pay-Later-Dienste. [Mehr bei The Information und Techcrunch]

Apna, ein 22 Monate altes Startup aus Indien, hat in einer Series-C-Runde 100 Millionen US-Dollar gesammelt. Die neue Runde stand unter der Leitung von Tiger Global und bewertet Apna mit 1,1 Milliarden Dollar. Damit erreicht das Startup, das Arbeitern und Angestellten in Indien hilft, Jobs zu finden, den begehrten Einhorn-Status. Apna hat eine Plattform aufgebaut, die Arbeitern eine Community bietet, um sich auszutauschen und so bei Vorstellungsgesprächen besser abzuschneiden. [Mehr bei Techcrunch]

Investitionen: Discord hat in einer neuen Finanzierungsrunde 500 Millionen US-Dollar gesammelt. Laut einem Sprecher des beliebten digitalen Chat-Unternehmens wird Discord damit mit etwa 15 Milliarden Dollar bewertet. Die Finanzierung wurde von der Dragoneer Investment Group geleitet. Das Startup aus San Francisco ist besonders bei Videospielern beliebt. Abra, eine führende Vermögensverwaltungsplattform für Kryptowährungsinvestoren, hat eine Series-C-Finanzierung von 55 Millionen US-Dollar bekannt gegeben. Die Runde wurde von Ignia und Blockchain Capital angeführt, mit neuen Investoren wie Kingsway Capital, Tiga Investments und der Stellar Development Foundation. Persona, ein Startup, das Unternehmen dabei unterstützt, Identitätsinformationen von Kunden zu sammeln, hat eine Finanzierungsrunde in Höhe von 150 Millionen US-Dollar bei einer Bewertung von 1,5 Milliarden Dollar abgeschlossen. Die Series-C-Runde wurde vom Founders Fund geleitet. [Mehr bei Bloomberg, Bloomberg und Bloomberg]

Unser Lesetipp auf Gründerszene: Wahlwerbung oder Missverständnis? Die Gründerin Verena Pausder und der Gründer Johannes Recksollen angeblich einen Brief verfasst haben, in dem sie als Vertreter von Startups Bürgerinnen und Bürger im Berliner Bezirk Steglitz-Zehlendorf zur Wahl des CDU-Kandidaten Thomas Heilmann auffordern. [Mehr bei Business Insider]

Einen schönen Donnerstag!

Eure Gründerszene-Redaktion

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